Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD, AGS:

Für eine soziale, nachhaltige und ökologische Wirtschaft

Last-Minute-Ausbildungsbörse der AGS

Veröffentlicht am 26.09.2014 in Veranstaltungen

Tue Gutes! Und rede darüber!

Gutes hat die Ausbildungsbörse der AGS am 22.8.2014 in Bottrop erbracht: Etlichen jungen Leuten konnte "in letzter Minute" ein Ausbildungsplatz vermittelt werden.Ein ausfürlicher Bericht erschien in der September-Ausgabe von "AGS-Kompakt".

Und geredet haben wir natürlich auch darüber. Z. B. Susanne Brefort mit dem Vorwärts. Und der berichtet in seiner Oktober-Ausgabe darüber. Susanne Brefort ist stellvertretendev Landesvorsitzende der AGSNRW und die Vorsitzende der AGS Bottrop (ausführender AGS-Unterbezirk)Sie hat mit ihren Kolleginnen und Kollegen viel Engagement in die Aktion eingebracht. Aber es hat sich gelohnt!

Der Vorwärts interviewte Susanne Brefort:

 V: Ihr habt in Bottrop im August eine vielversprechende "Last-Minute-Ausbildungsbörse" veranstaltet. Wie kam es dazu?

S.B.:Die Idee stammt ursprünglich von der AGS Witten, die dafür sogar mit dem Wilhelm-Dröscher-Preis ausgezeichnet wurde. Als ich erfuhr, dass in diesem Jahr 40 % der Jugendlichen in Bottrop bei der Ausbildungsplatzsuche leer ausgegangen sind, übernahmen wir das Konzept kurzerhand. Als Vorsitzende der AGS Bottrop konnte ich schnell Unternehmen für das Konzept begeistern.Über Schulkontakte, die lokale Presse und Soziale Netzwerke wurden die Ausbildungssuchenden auf die Last-Minute-Börse aufmerksam gemacht und so konnten wir beide zusammenbringen. Nicht zuletzt auch dank tatkräftiger Unterstützung der Bottroper Jusos.

V.: Gab es denn überhaupt noch freie Ausbildungsplätze?

S.B.: Freie Stellen gab es genug. Alleine die Bottroper Initiative "Arbeit für Bottrop hatte 30 offene Stellen zu bieten. Auch IGBAU, IHK, Bundeswehr und sogar McDonalds waren auf der Suche nach geeigneten Auszubildenden. Das Spektrum der freien Stellen war somit recht umfangreich. Das heißt natürlich nicht, dass wir jede Wunschausbildung parat hatten. Von den 100 Jugendlichen, die gekommen waren, konnten aber immerhin 10 % direkt vermittelt werden. Sie haben nun eine Persprktive, die sie vorher nicht hatten. Vielen Anderen konnte mit dem ein oder anderen Tipp zu Ihrer Bewerbungsmappe auch geholfen werden.

V.: Wie sieht  die Zukunft des Konzeptes aus? Wird es eine Neuauflage geben?

S.B.: Wir sind davon überzeugt, dass es funktioniert.Unsere Börse war ein voller Erfolg, aber selbst wenn wir nur einen einzigen Auszubildenden hätten vermitteln können, hätte sich dee Einsatz der Bottroper Genossengelohnt. Im Nachhinein melden sich immer wieder Unternehmer, die im nächsten Jahr gerne selbst dabei sein wollen. Wir werden das Konzept auf jeden Fall fortführenund andere Städte NRWs mit unsereen Erfahrungen und der Infrastruktur unterstützen, wenn auch sie im nächsten Jahr mit freien Arbeitsplätzen an die Börse gehen wollen. Sie können gerne per Mail  unter kontakt@agsbottrop.de an uns wenden.

Neben dem Vorwärts berichtete auch "Der Westen" ausfürlich über die Aktion.

Die AGS Bottrop verlinkte den Bericht: "In letzter Minute in Bottrop zur Lehrstelle"