Gemeindemarketing

Kommunalpolitik

Kommunalwahl NRW II: Gemeindemarketing

Ralph Brodel, Vorstandsmitglied der AGSNRW, beteiligt sich an der kommunalen Programm- Arbeit der AGSNRW mit einem Beitrag zum Gemeindemarketing:

Die Abteilung Gemeindemarketing versteht sich als strategische und integrierende Gemeindeentwicklungspolitik und nicht als lustige Werbe- und Verkaufsbude. Hier geht es um die Verbesserung der Standortqualitäten für die Wirtschaft und die Erholung der Lebensqualität für die Bevölkerung. Jetzt und in der Zukunft. In der Zusammenfassung zeichnet sich diese Abteilung durch folgende Merkmale aus:
- Das komplexe System der Gemeinde wird als Gesamtheit gesehen. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz finden mögliche Auswirkungen bestimmter Aktionen auf andere Bereiche direkte und unmittelbare Berücksichtigung, oder entstehen erst gar nicht. Gruppendenken und Gruppenegoismen werden so vermindert oder ausgeschaltet.
- Betroffene werden zu Beteiligten über die Mitmachparlamente gemacht. Diese zielgruppenspezifischen Beteiligungsstrukturen binden frühzeitig die lokalen Kräfte in der Zielfindungs- und Planungsphase ein. Durch diese Zusammenarbeit werden neue Ansätze und Ideen gesammelt, Konfliktpotentiale erkannt und Synergieeffekte erzielt, die letztendlich die Akzeptanz und Unterstützung von allen Maßnahmen vereinfacht und mitträgt.
- Gemeindemarketing ist nur zu einem eher geringeren Anteil „Werbung“ sondern eine strategische Entwicklung der Gemeinde und ein dauerhafter Prozess. Im Mittelpunkt stehen Strukturpolitik und die Kommunikation nach Innen und Außen.
- Gemeindemarketing ist wichtigster Kernpunkt der Arbeit des Bürgermeisters.
Erreichen werden wir folgende Ziele:
- Effektivierung der Verwaltungsstrukturen
- Förderung der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und allen Bevölkerungsgruppen
- Einbindung der lokalen Sachkenntnis
- Vermeidung von Identitätsverlusten und Politikverdrossenheit
- Koordination und Abstimmung von Maßnahmen und Initiativen
- Vermeidung isolierter und einseitiger Konzepte
- Verbesserung der Standortqualitäten
- Erhöhung der Lebensqualitäten
- Förderung der Attraktivität im Ortskern
Der Weg dahin ist die Teilnahme aller Bürger und Bürgerinnen z.B. über sogenannte Bürgerparlamente oder andere aktive Beteiligungsformen. Die Einbeziehung aller bisheriger und oft sehr verstreuten, vereinzelten und unkoordiniert arbeitenden Akteure,
wie Wirtschaftsförderung, Werbegemeinschaft, Tourismusförderungen, Arbeitsgemeinschaften etc., sowie die entsprechende Umstrukturierung in der Verwaltung ist dazu erforderlich..
Gemeindemarketing,
Bürgerparlamente,/,Bürgerbeteiligungen:,,
offene,und,flexible,Struktur,,totale,Offenheit,geringe,Schwelle,Unabhängigkeit,preiswert,und geringes,Risiko,
Bürgermeister,3,Stabsstelle,Gemeindemarke8ng:,
Gute,Einbindung,in,die,Politk,,vorhandene,Verwaltungsstruktur, umbaubar,,Kosten,neutral,,da,Stellenumwandlung,
Findung,,Planung,und,Umsetzung,konkreter, Zukun@sprojekte,
Dieser Umbau steht also kurz für die Zukunftssicherung einer Kommune und für die Zukunftsteilhabe aller Einwohner .Dazu gehört auch, dass wir die größten Herausforderungen der Zukunft als solche annehmen, sie offen diskutieren und nicht mehr nur als gegeben hinnehmen. Diese im Gegenteil als Chance begreifen. Die größte Herausforderung ist der demografische Wandel und seine Begleiterscheinungen, wie:
- Steigende Nachfrage nach personenbezogenen Dienstleistungen
- Rückgang des Potenzials an Erwerbstätigen
- Sinkende Kaufkraft
- Sinkende Umsatzvolumen im Einzelhandel
- Gefährdung der wohnortnahen Versorgung
- Nachfragerückgang im Schülerverkehr
- Steigende Anforderungen an Barrierefreiheit und Sicherheit im Straßenraum und im ÖPNV
- Sinkende Flächennachfrage bei Immobilien
- Veränderte Anforderungen an Grün- und Freiflächen
- Nachfragerückgang bei Kindergärten und Schulen
- Auflösung von Schulstandorten
- Steigender Bedarf an professioneller Pflege und Hilfe
- Veränderte Ansprüche älterer Menschen
- Rückgang der Privathaushalte
- Zunehmende Leerstandsproblematik und sinkende
Immobilienpreise
- Steigender Bedarf an altersgerechtem Wohnraum
- Zunahme von Abwanderungsprozessen
- Rückgang der potenziellen Nutzer der Sportinfrastruktur
- Wandel der Sportnachfrage