AGS: Selbständige in der SPD

Für eine soziale, nachhaltige und ökologische Wirtschaft

"Europas Wirtschaft in Zeiten des Ukraine-Krieges"

Veröffentlicht am 19.05.2022 in Veranstaltungen

Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD lädt zur Online-Veranstaltung zum Thema:

"Europas Wirtschaft in Zeiten des Ukraine-Krieges"
am 20. Mai 2022, 18:00 bis 19:30 Uhr, ein.

Als Keynote-Speakerin konnten wir Sandra Parthie - Leiterin des Brüsseler Büros des Instituts der Deutschen Wirtschaft und stellvertretendes Mitglied des FES-Managerkreises gewinnen.

Als Teilnehmer für die anschließende Podiums-Diskussion stehen zudem zur Verfügung:
Peter Kompalla, Geschäftsführer der AHK Slowakei,
Thomas Oellermann, SPD-Freundeskreis Prag,
Georg Weißler, Deutsch-Tschechische-Deutsch-Slowakische-Wirtschaftsvereinigung e. V.

Unser Bundesvorsitzender Ralph Weinbrecht wird die Begrüßung und Eröffnung vornehmen. Die Moderation übernehmen die Mitglieder des Bundesvorstandes Anna Stvrtecky und Jörg Neigefindt. Die Konferenzsprache ist Deutsch.

Zum Inhalt der Veranstaltung:
Der Krieg in der Ukraine markiert eine Zeitenwende in Europa und darüber hinaus. Die EU zeigt Geschlossenheit in der Forderung nach sofortiger Beendigung dieses Konflikts, ist sich weitgehend einig über die militärische Unterstützung der Ukraine ohne dabei Kriegspartei zu werden. Einigkeit besteht auch hinsichtlich der Aufnahme der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine.

Auch wenn die regionalen Besonderheiten zu unterschiedlichen Wirtschaftsbeziehungen zur Ukraine und zu Russland führen, so sind von der EU die umfassenden Sanktionspakete einvernehmlich beschlossen worden. Insbesondere wurde der Zugang sowohl des öffentlichen als auch des privaten Sektors Russlands zu den internationalen Finanzmärkten stark eingeschränkt. Offen ist und bleibt die Frage nach einem bedingungslosen EU-Importverbot von Erdöl, Gas und Kohle.

Gleichwohl bestehen große Unsicherheiten in der EU über die weitere insbesondere wirtschaftliche Entwicklung. Stark gestiegene Energiepreise, unterbrochene Lieferketten und Just-in-time-Lieferungen bedrohen die wirtschaftliche Versorgung und schmälern die Kaufkraft der Bürgerinnen und Bürger.

Mit welchen Konsequenzen haben wir in Deutschland und in der EU zu rechnen? Stehen wir vor einer starken Inflation in Verbindung mit einer Rezession? Ist das bisherige Geschäftsmodell von internationaler Arbeitsteilung passé? Was müssen wir konkret tun, damit Wirtschaft und Gesellschaft resistenter wird?

Die Lösung kann für die EU nur eine stärkere Zusammenarbeit in wirtschaftlichen Fragen bedeuten. Ein gemeinsamer Einkauf von Energieträgern sollte da nur der Anfang sein. Auch die Neuordnung der europäischen Sicherheitsarchitektur und eine erhöhte Verteidigungsbereitschaft der EU kann nur gemeinsam erfolgen.

Diese und weitere Fragen möchten wir gern mit Dir und unseren Gästen diskutieren.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einwahldaten bei Jörg Neigefindt anfragen: joerg-neigefindt@ags.bund.de