Corona- Hilfe: Licht und Schatten!

Arbeit und Wirtschaft

Auswertung der 2. AGS-Umfrage zu den Folgen von Corona

Dr. Dieter Falk, AGS Hessen-Süd, 22.8.20

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD, AGS, hat nach einer ersten Umfrage zu Corona im März in Hessen, NRW und BaWü im Juli eine 2. Umfrage bundesweit unter ihren Mitgliedern durchgeführt. 514 Befragte (also fast 70% der 750 Teilnehmer*, die die Umfrage vollumfänglich beendet haben, gaben an, von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen zu sein.  

Die Hauptergebnisse der 2. Corona-Umfrage der AGS auf einen Blick

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD, AGS, hat nach einer ersten Umfrage zu Corona im März in Hessen, NRW und BaWü im Juli eine 2. Umfrage bundesweit unter ihren Mitgliedern durchgeführt. 514 Befragte (also fast 70% der 750 Teilnehmer*, die die Umfrage vollumfänglich beendet haben[1]) gaben an, von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen zu sein. Das Konjunkturpaket der Bundesregierung fanden gut und sehr gut 475 Teilnehmer der Umfrage, 244 (also ca. ein Drittel) fanden es weniger gut bis schlecht. 32 haben nicht geantwortet.

Die Mehrheit der Befragten hat in vielfältigen Formen finanzielle Unterstützung relativ schnell (innerhalb von 2-3 Wochen) erhalten. Zuschüsse werden - nicht überraschend – klar vor Krediten präferiert. Nur eine knappe Mehrheit ist allerdings wirklich zufrieden. Zu viele widersprüchliche Botschaften und Vorschriften sowie regional unterschiedliche Bedingungen sorgten und sorgen für Verwirrung. Das oft widerwillige Verhalten der eigenen Hausbanken - gerade in Bezug auf für sie nicht lukrative KfW-Kredite - wird (wie schon seit Jahrzehnten) beklagt, trotz des für sie auf nur noch 10% gesenkten Restrisikos.

Die staatliche Unterstützung für Soloselbständige- insb. auch aus dem weiten Bereich der Kultur oder Beratung/Unterricht/Training - ohne große laufende Betriebskosten, aber natürlich weiter laufenden Lebensunterhaltskosten, muss dringend verbessert und je nach Fortgang der Pandemie verlängert werden. So befürwortet im Unterschied zur ersten Umfrage vor gut vier Monaten nunmehr ein nicht unerheblicher Teil ein bedingungsloses (wenn auch befristetes) Grundeinkommen nicht nur für Selbstständige, sondern für alle betroffenen Bürger. Die AGS würde dies aber nur auf Beschäftigungssuchende beziehen wollen.

Sehr oft genannt werden Probleme mit der Kinderbetreuung. Während Homeoffice überwiegend begrüßt wird, ist die Betreuung bei gleichzeitiger Schließung von Kitas und Schulen insb. bei mehreren Kindern und Alleinerziehenden eine schwer zu bewältigende Belastung. 
Die AGS fordert daher, dass neue Öffnungs- und Betreuungsmodelle dringend gefunden werden müssen. Beim Homeoffice müssen die Standards der Arbeitsstättenrichtlinie und von Betriebsvereinbarungen eingehalten werden, wobei bzgl. Kosten für Einrichtung und Ausrüstung flexible Lösungen gefunden werden müssen, da sonst gravierende Wettbewerbsnachteile für KMU entstehen können. Einen Rechtsanspruch auf Homeoffice lehnen wir ab!

Viele Selbstständige haben in der Coronazeit aber auch neue Geschäftsideen und -abläufe entwickelt und den Kontakt mit Kunden, Lieferanten und Freunden vertieft, deren Treue oft gelobt wird. Für zukünftige Hilfsprogramme wird durchweg gefordert, diese an nachhaltige Innovationen zu koppeln.

Obwohl die Befragten durchweg SPD-Mitglieder sind, wird die Rolle der eigenen Partei/Politiker in der Krise teils sehr deftig kritisiert. Auch hier gilt wieder einmal: die SPD hat ein Vermittlungsproblem. (Mglw. hört sie aber auch zu wenig auf die Betroffenen?)

Einleitung

Bei dieser 2. Umfrage der AGS zu den Coronafolgen ging es vorrangig um die Frage, wie es unseren selbstständigen Mitgliedern seit März d.J. ergangen ist. Nachdem bereits die erste Schnellumfrage im März in drei Bundesländern (Hessen, NRW und Ba-Wü) mit großer Resonanz wichtige Erkenntnisse gebracht haben, die über den Parteivorstand in die Politikberatungen der Bundes- und Landesregierungen hineingetragen wurden, wollen wir hiermit ein Zwischenfazit ziehen: was ist bei den Hilfen gut gelaufen - und was auch (noch) nicht.

Diesmal haben 750 Selbstständige aus allen 16 Bundesländern[2] den durchaus anspruchsvollen Fragebogen vollständig beantwortet. 

Insg. gab es Antworten aus 23 Branchen[3]; die am stärksten vertretenen waren Freie Berufe (160), Dienstleistungen, Beratung und Ingenieurwesen mit 114, Kultur und Kreativwirtschaft (54), Medien und Marketing (43), Finanzberufe (39), Handwerk (soweit nicht anderswo einklassifiziert; 38), Pflege und Gesundheit (34), IKT-Berufe (31), Gastronomie (29), Handel und Lebensmittel (28), sowie Bau mit 24.

Bzgl. der Rechtsform der Teilnehmer ragen die Einzelunternehmer mit 463 hervor, gefolgt von den GmbHs mit 111 und den Gesellschaften bürgerlichen Rechts mit 63. Der ganz überwiegende Teil der Befragten trägt also das unternehmerische Risiko persönlich.

Auch bei der Zahl der Mitarbeitenden zeigt sich, dass überwiegend Soloselbstständige und kleinere Unternehmen geantwortet haben: 570 Betriebe haben zwischen 1 und 9 Beschäftigte (sich selbst eingeschlossen), und weitere 78 10-25.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Umfrage[4]

514 Befragte (also fast 70% der Tln) gaben an, von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen zu sein. Nicht verwunderlich bei Selbstständigen ist, dass nur 105 ALG oder KAG beantragt haben. 91 haben es bekommen.

431 Unternehmer gaben an, insg. 2,8 Mio. € Zuschüsse bekommen zu haben; der Durchschnitt lag also bei 6.500 Euro. Der am häufigste genannte Einzelwert waren die 9000€ Soforthilfe, was sich mit dem Ergebnis deckt, dass sehr viele Einzelunternehmer geantwortet haben.

Die durchschnittliche Dauer bis zum Erhalt der Hilfen betrug bei der Mehrheit zwei bis drei Wochen. Angesichts der Ergebnisse unserer ersten Umfrage, dass ein erheblicher Teil der Befragten angab, höchsten 2-3 Monate über die Runden zu kommen, ist dies als erfreulich zu werten.

Nur 66 Selbstständige gaben an, einen Aufstockungsbetrag von ihrem Bundesland bekommen zu haben (302 sagten nein); allerdings ist hier die Anzahl derjenigen, die keine Angabe gemacht haben, mit 250 sehr hoch.

Einen Kredit von ihrer Hausbank haben 51 bekommen, 585 keinen; keine Antwort gaben 115. Nur 23, also keine 3%, erhielten einen KfW-Kredit (wobei wir nicht wissen, wie viele einen beantragt haben?), 86 nicht, 642 gaben keine Antwort. Die KfW-Kredite sind wegen der häufigen Probleme mit den Hausbanken (schwache Margen, viel Bürokratie, Risikoscheu selbst noch bei 90% Haftungsausschluss) allgemein unbeliebt.

Die Auswertung der Angaben zu den Bankkrediten (soweit sie gemacht wurden) ergab, dass 72 Unternehmen insg. über 6,4 Mio. € zugesagt bekamen. Die Kredite waren im Durchschnitt mit fast 90.000€ recht hoch, was für die Bonität dieser AGS-Mitglieder spricht. Branchen waren u.a. Kfz-Zulieferer, aber auch Gastronomie.

147 Tln bekamen sonstige finanzielle Hilfen ganz unterschiedlicher Art und in sehr unterschiedlicher Höhe, zum Beispiel von ihren Kommunen, geduldigen Investoren, Gläubigern und Vermietern, der Kassenärztl. Vereinigung, via SoDEG[5], der Orchesterstiftung, Künstlersoforthilfe, aber oft auch von der Familie und Freunden. Sehr häufig müssen die Befragten auf eigene Ersparnisse zurück greifen, was gerade bei kleineren Selbstständigen negative Auswirkungen auf die Altersversorgung haben kann.

Erstaunlicherweise haben nur 154 Selbstständige eine Herabsetzung der Einkommen-/ Umsatz- und Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen beantragt (obwohl dies derzeit sehr einfach ist). 132, also 90%, haben dies gewährt bekommen, also ein sehr hoher Prozentsatz. Auch die Stundung von fälligen Steuerzahlungen wird öfter erwähnt.

Ähnliches gilt für die Krankenkassenbeiträge: schon lange wird – oft zu Recht – moniert, dass für viele Soloselbständige mit unstetem Einkommen diese Beiträge zu hoch und unflexibel wären. Nun, in der Krise, haben aber nur 84 deren Herabsetzung beantragt (was unter Vorlage der herabgesetzten Einkommensteuerzahlungen schnell geht), und 64 (also zwei Drittel) bekamen dies zum Zeitpunkt der Umfrage auch bereits bewilligt.

Die Senkung von Miet- und Pachtzahlungen (die ja in der Regel auf privatwirtschaftlichen Verträgen beruhen), wurden in 65 Fällen beantragt und 34 mal gewährt.

Unter Sonstigen Hilfen verstand die Umfrage eigentlich andere als die bereits aufgeführten finanziellen Hilfen; gleichwohl wurden hier sehr viele Antworten zu bereits thematisierten Fragen gegeben. 78 Tln haben als sonstige Hilfen zum Beispiel Schutzausrüstung, Hilfen nach dem Infektionsgesetz und durch die Künstlersozialkasseangegeben.

Als Persönliche Hilfen (statt Geld) werden am häufigsten gewünscht „Kinderbetreuung“ (53x), „Unternehmerische Beratung“ (31x) sowie 31x Sonstiges. Darunter fallen aber auch „stabile Preise für landwirtschaftliche Produkte“, verlässliches Homeoffice, Lehrer, die in dieser Situation auch in der eigentlichen Ferienzeit arbeiten, mehr Verständnis für den Kulturbereich oder Unterstützung für Eltern, die plötzlich behinderte Kinder selbst betreuen müssen.

Sorgen und Nöte

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung fanden gut und sehr gut 475 Befragte (zwei Drittel), 244 (also ca. ein Drittel) fanden es weniger gut bis schlecht. 32 haben nicht geantwortet. Die Frage, ob man insgesamt mit den Hilfen zufrieden war, beantworteten 230 Personen mit Ja, 179 mit Nein und 342 gaben keine Antwort; ob die Hilfen ausreichend waren, beantworteten 172 mit ja, 218 mit nein, und 361 gaben keine Antwort. Diese Diskrepanzen sind ebenso schwer zu deuten wie die hohe Zahl der Nichtantwortenden. Jedenfalls führten besonders diese Fragen zu teils heftigen Meinungsäußerungen. Beklagt wird die kurze Dauer der Hilfen sowie das Nichtberücksichtigen von Lebenshaltungskosten. Die sonstigen Sozialgesetze in Deutschland wie Hartz-4 sind offenbar für die meisten keine Alternative. Hier fragt die AGS, was für bessere Lösungen für kleine Selbstständige möglich sind, da Sozialhilfe nicht als angemessen für eigene Probleme empfunden wird.

Befragt danach, warum die Hilfen nicht ausreichend waren, antworteten (nur) 47 „Zu viele Unterlagen einzureichen“, 111 „Zu kleiner Hilfsbetrag“, und 174 „Ich bin nicht unter die Kriterien gefallen.

Viele Antworten drückten Frust bis Wut aus („Ich fühle mich im Stich gelassen!“, kein Vertrauen mehr in das politische und Finanzsystem), oft auch undifferenziert gegen alle Politiker[6]. Das drückte sich teilweise in Kritik an der Ausgestaltung der Soforthilfen aus (viele Soloselbständige haben keine fixen Kosten oder zahlen Löhne, sondern nur eigene Lebenshaltungskosten) oder dass bestimmte Branchen bzw. Berufsgruppen quasi ausgeschlossen sind (Künstler, Schausteller etc.). Insb. aus dem Gesundheitswesen kam teils heftige Fundamentalkritik an den Entgeltstrukturen.

Mehrfach wurde angeführt, dass die (Haus-)Banken kein Interesse an der Durchreichung von KfW-Krediten haben. Da dies ein altbekanntes Phänomen ist, sollte bei solchen Hilfsprogrammen grundsätzlich über Provisionsstrukturen nachgedacht werden.

Bei all dem muss nachgesteuert werden, wenn die Krise noch länger andauert, oder zumindest für zukünftige Notsituationen gelernt werden. Explizit wird auch gefordert, bereits jetzt an Hilfen für Firmen zu denken, die erst in den kommenden Monaten, also mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung, durch die Coronafolgen in Probleme geraten werden. Es muss also dringend über eine Verlängerung der und Nachbesserung bei den Maßnahmen nachgedacht werden.

Nach der Natur der Hilfen befragt, wünschen sich 145 einen Zuschuss, aber erwartungsgemäß nur 31 einen Kredit. Insgesamt ist dies aber eher ein schwacher Rücklauf an Antworten hierzu.

Forderungen nach Schadensersatz oder Entschädigungen (bspw. für Honorare für – zwangsweise - ausgefallene Seminare oder Kurse oder geschlossene Geschäfte) oder auch zukünftigen Steuererleichterungen werden ebenfalls aufgeführt.

Fördermittel für Start-ups oder junge Technologieunternehmen, für Forschung und Entwicklung sowie im Gesundheitssektor werden öfter gefordert.

Erfolge in der Coronazeit

Viele Selbstständige haben aber auch die Krise als Chance erkannt und neue Produkte (41), Dienstleistungen (72), Partnerschaften (34) und neue Geschäftsideen und -abläufe entwickelt sowie den Kontakt mit Kunden, Lieferanten und (Geschäfts-) Freunden vertieft. Balsam für die Seele von Politkern dürfte sein, dass viele Antworten auch Lob und Dank für das Krisenmanagement und die Maßnahmen enthalten. (Da, wo es nicht so gut lief, gab es allerdings auch Kritik). 

Ganz allgemein wird die menschliche Solidarität in der Krise gelobt, und sehr viele Beiträge geben dies auch wieder, egal ob es sich um Familie und Freunde oder treue Kunden, Kollegen oder loyale Mitarbeiter handelt. Dazu kommt eine Fülle von konkreten, aber auch ganz allgemeinen guten Ratschlägen, wie man mit der Krise umgehen soll und Probleme meistern kann. (s. Anlage 1). 
„Eigene Ideen haben, statt sich auf Staatshilfe auszuruhen“ ist die prägnante Kurzformel eines Unternehmers. Viele waren sogar überrascht, was sie selbst an Neuem gelernt und bewältigt haben, insb. auf dem Feld digitaler Techniken. Geraten wird aber auch: „Unter keinen Umständen einfach abwarten, bis sich die Vor-Corona-Normalität wieder einstellt“.

Zukunftsfragen

Befragt, wie lange man denkt, noch mit Einschränkungen leben (und arbeiten) zu müssen, glaubt nur eine Minderheit, dass dies bis zu 6 Monaten (26) oder bis zu 12 Monaten (151) dauern kann. Die große Mehrheit ist deutlich vorsichtiger und rechnet mit 13-24 Monaten (287) oder gar noch länger (245). (Frage 28, p. 433).

Die Vorschläge für noch fehlende Fördermaßnahmen (Frage 27, p 392ff) im Konjunkturpaket / bei den Coronahilfsmaßnahmen sind vielleicht auch deshalb sehr vielfältig und wurden teils sehr emotional beantwortet. 

Als Zusammenfassung kann man sagen, dass noch weniger Bürokratie bei der Beantragung der diversen Hilfsmaßnahmen (Zuschüsse, Kredite, Steuervorteile) gefordert wird, mehr Arbeitsformen und Branchen (immer wieder genannt: Künstler i.w.S., Gastronomie/Tourismus, freiberufliche Lehrkräfte) erfasst werden sollen und vor allem auch Hilfen zu den Lebensunterhaltskosten einschl. Versicherungen und z.B. zu Löhnen von 450€-Kräften gewährt werden sollen. Die Beantragung von Hartz-IV scheint sehr vielen Selbstständigen kein akzeptabler Weg zu sein – aus welchen Gründen auch immer. Steuerliche und Kredit-bezogene Themen sind eher selten. Der Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen wird auch lauter, zumal von etlichen befürchtet wird, dass die Corona-bedingten Einschränkungen noch recht lange fortdauern werden.

Besonders bemerkenswert ist dieser Vorschlag: Man sollte Soloselbstständigen auch Kurzarbeitergeld zahlenin Höhe eines monatlichen Durchschnitts aus dem letzten Geschäftsjahr. Alle nötigen Infos dazu lägen dem Finanzamt vor und müssten nicht extra abgerufen werden.

Unternehmen, die viel für Familienfreundlichkeit und Frauen in Karrierepositionen getan haben, leiden besonders unter den Kita- und Schulschließungen. Dazu werden bessere Konzepte angemahnt.

Mehr Beratung wird auch gewünscht, aber die (teure) Hilfe von Steuerberatern etc. eher abgelehnt.

Sehr stark ausgeprägt ist auch der Blick in die Zukunft; ganz viele Antworten beschäftigen sich mit der Förderung von Innovationen und nachhaltigen Investitionen bei zukünftigen Fördermaßnahmen.

Viele weitere gute Vorschläge für die Zukunft findet man im Anhang 2


Anhang 1 - Auszüge aus den Antworten zur 2. Corona-Umfrage der AGS

Erfolge in der Krise

(Gliederung Dieter Falk, Reihenfolge der Beiträge willkürlich)

1. Balsam für die (SPD-)Politikerseele

  • Wir finden, dass die Politik eine sehr gute Arbeit geleistet hat, was Corona betrifft. 
  • Ich habe das erste Mal in meinem Leben Unterstützung vom Staat erhalten - dafür bin ich dankbar
  • Ich habe Erleichterung vom Finanzamt bekommen 
  • Sehr gefällt mir das gemeinsame Zusammenspiel bei der Lösung der Probleme durch Berufsverbände, Kammern, Parteien, Politik.
  • SPD Info zur Zuschussbeantragung.
  • Der OV Untergiesing-Harlaching unterstützt mich in der kulturpolitischen Arbeit, ebenso wie die Stadtratsfraktion München.
  • Im Koalitionsvertrag zwischen Grünen und SPD in München konnte ein ehrgeizigeres Ziel für die Versorgung der Fernwärme durch geothermische Energie vereinbart werden. Das hat unsere Dienstleistungen ungemein angetrieben.
  • Hilfestellung der Partei bei der Recherche für Mittelbeschaffung.
  • Die SPD Niedersachsen kommuniziert überraschend gut und positiv, die SPD Niedersachsen hat im April die 'christliche Stillhalte'-Methode verlassen und eine mehrseitige EXCEL-Tabelle zu den Verordnungen und Lockerungen veröffentlicht: der Staat als Kooperationsgegenüber, das erwarten Aufgeklärte. 
  • Solidarität in Form von Krediten z.B. von Genossen / Freunden
  • Solidarität bes. seitens SPD, CDU, Grünen und Linken sowie auffällig vielen Protestanten
  • Absolute Freundlichkeit des Jobcenters Altona; private Unterstützungsangebote (die ich nicht annehmen musste). Ich finde es zudem beruhigend und wunderbar, wie sehr in unserem Staat für einen gesorgt wurde in dieser Krise. Das hat mein Vertrauen in unser Land noch verstärkt und lässt mich sorgenfreier in die Zukunft blicken. Mein Dank gilt auch und besonders unserem Olaf Scholz!
  • Schulamt und Job-Center der Stadt Essen (die einen Teil meines Honorars aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Schüler/innen bezahlen, die zu mir in die integrative Lerntherapie kommen) haben sehr kurzfristig und flexibel Entscheidungen getroffen, die dem Wohle aller Beteiligten dienten (z. B. unbürokratische Verlängerung des Bewilligungszeitraums)
  • Gute Betreuung durch HWK und Wirtschaftsfördergesellschaft Kreis Borken.
  • Die Arbeit der Landesbank Berlin war vorbildlich. (Die Arbeit der Landesbank Brandenburg ist eine Katastrophe).
  • Die Geschwindigkeit und Umsetzung der Hilfen im Freistaat Bayern waren sehr anerkennenswert.
  • Eine Tour durch die Herner Gastronomie gestartet, um denjenigen zu helfen, die erst recht kein Behördendeutsch kennen, weil sie selbstständige Migranten sind. 
  • Gerade die Arbeitsgemeinschaften in der Partei können wertvolle Hilfe leisten. (unbestellt!)

2. Positive betrieb-(swirtschaft)liche Entwicklungen

  • Wir konnten ohne Kündigung der Mitarbeiter unsere Unternehmen erhalten
  • Ich habe meine Produkte und mein ganzes Unternehmen komplett umgestellt, die Öffnungszeiten verlängert und mit vielen neuen Partnern zusammen gearbeitet.
  • Finde neue Partnerschaft, weil durch Corona bei Privatinvestoren neue Einsichten sich bilden. Leider nicht in der Politik.
  • Ich habe die Zeit genutzt, um Einkauf, Lager und Personalgeschichten neu zu strukturieren. Und es hat sich bis jetzt sehr positiv ausgewirkt.
  • Mehr Teamgeistneue Arbeitsweisenneue ServicesMarketingoffensive...
  • Umzug der Firma, neue Webseite
  • Ich habe mehr neue Mandate als in den Vorjahren erhalten.
  • Deutlich höheren Absatz an Nahrungsergänzungsmitteln nach unserer Rezeptur zur Immun-Unterstützung.
  • Viele Gutscheinkäufe zum Überbrücken.
  • Kundenbindung wurde intensiver; viel Wertschätzung meiner Angebote, die zum Teil online weiter liefen, erfahren
  • Die Ausweitung eines Vertriebsbereiches hat den Rückgang in den anderen Bereichen kompensiert. 
  • 90 Prozent meiner Kunden, die ab März Aufträge storniert haben, haben trotzdem bezahlt gegen spätere Verrechnung.
  • Mehr Veganer und vegetarische Produkt. Umstieg auf regionale Produkte
  • Geringeres Verkehrsaufkommen, verkürzte Anfahrtszeiten
  • Zusätzlich neuer Service und neue Partnerschaften
  • Meine Branche ist der Garten- und Landschaftsbau. Viele meiner Kunden haben im Home-Office gearbeitet. Dadurch haben sie ihrem Garten mehr Beachtung geschenkt und meinen Betrieb beauftragt, ihren Garten umzugestalten.
  • Arbeiten erledigt, die sonst andere machen, viel Neues gelernt
  • Mehr Aufträge, da ich als Freiberufler flexibler und bedarfsgerechter beauftragt und eingesetzt werden kann im Vergleich zu Angestellten.
  • Wir haben unser System umgestellt und Kunden Vorteilsrabatte und Prämien angeboten, um die Auftragslage zu verbessern.
  • Umstellung intern auf digitale Abläufe der Rechnungsprüfung und Einsparung bei Meeting da keine Reisezeit und Kosten... Später werden wir weniger Bürofläche nutzen, aber dafür mehr Technik / Software kaufen. 
  • Kunden schätzen Corona-bezogene Beratungsangebote, die ihre aktuelle Preissensibilität nicht überfordern. Schon das Signal "Wir sind und bleiben für Euch da" wurde von vielen positiv zurückgespiegelt.
  • Unser kleines Familienunternehmen hat die Krise sofort zum Anlass genommen, unser Geschäftsmodell zu refokussieren. Den dazu dienlichen KfW-Kredit allerdings haben wir wg. der verbleibenden Hausbankhaftung von 10% leider nicht bekommen.
  • Mehr rückständige Beträge eingefordert, mit denen ich mir sonst mehr Zeit gelassen habe.
  • Erweiterung des Mitarbeiterstamms
  • Binsenweisheit: Flexibel sein
  • Öffnungszeiten und Angebot anpassen
  • Konzept grundsätzlich überdenken
  • Die aktuelle Krise zeigt, dass ein Geschäftsmodell mit hoher Spezialisierung bei gleichzeitig in Tätigkeitsfeldern und Kunden starker Diversifizierung die höchste Resilienz aufweist. Das funktioniert zwar logischerweise nicht in allen Branchen, aber für Berater.
  • Abhängigkeit von wenigen Kunden ist tödlich.
    Flexibilität ist ein Überlebensfaktor.
    State of the Art Ausstattung in der Technik war (und ist) hilfreich: Büro digitalisiert, High Speed Internet mit Redundanz durch zwei Provider, 4k Video-Konferenz-Ausstattung, papierloses Archiv.
  • Die Unternehmensstruktur genau durchleuchten. Die Kundenstruktur neu überdenken.
  • Die wissenschaftliche Verlagsbranche und die wissenschaftlichen Bibliotheken haben die Umstellung auf Onlinearbeit und Digitalveranstaltungen sehr schnell geschafft, da sie schon einige Jahre mit neuen Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit experimentiert und diese aktiv entwickelt. Das heißt, man kann sich von den dort eingesetzten Techniken etwas abgucken. Wissenschaftliche Bibliotheken - z.B. die TIB in Hannover - sind hoch innovative Einrichtungen, betreiben Forschungslabore für Digitales etc. pp.
  • Flexible Unternehmensstrukturen schaffen, die Krise nutzen, um sich von der Fixierung auf die Vergangenheit zu lösen, kritisch auf das eigene Geschäftsmodell schauen und die Chance nutzen, sich aufzukunftsfähige Geschäftsmodelle zu konzentrieren.
  • Gemeinsame Besprechungen mit Mitarbeiter/innen über Büroabläufe und Corona-Schutz, jeden Montag Diskussion zu neuen Erkenntnissen und Problemen der Einzelnen und im Büro (z.B.: zeitweise völliger Ausschluss von Mandantenbesuchen, ausschließlich Telefon)
  • Genug ansparen, um schlechte Zeiten auszuwittern.
  • Hilfe suchen bei der Kommunikation!
  • Home-Office verstärkt nutzen, um Risiken durch persönliche Kontakte zu minimieren
  • Ich habe Dinge lernen müssen , von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt: Zoom-Meetings erstellen, Teamplan, etc. Wir Künstler sind ja sehr oft ausschließlich analog unterwegs. Weiterbildung schadet nie. Habe online-Fortbildungen gemacht etc.
  • Außerdem MUSS man als freischaffender Künstler trotzdem immer auf etwas zurückgreifen können, was mir die Grundsicherung einbringt. Entweder Gespartes oder mal einen Job annehmen (zur Überbrückung, gibts auch in diesen Zeiten), der weniger Prestige, dafür Geld bringt.
  • In mehreren (Implementierungs-) Projekten zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), die ich in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens begleite, wurden Vor-Ort-Effekte und Unterstützungsangebote für Mitarbeitende und Angehörige konzipiert, umgesetzt und jetzt reflektiert. Dabei zeigen sich auch eine Menge von systemischen Aspekten, die ausschließlich politisch beeinflusst werden können.
  • In meinem Fall hat gelebte Digitalisierung und gutes Risikomanagement den gewünschten Erfolg gebracht. Aber der Unternehmenszweck muss schon passen, so dass die Leistung auch in der Krise gefragt ist
  • In meiner Branche bin ich als Solo-Selbständiger starke jahreszeitliche und wahlturnusbedingte Schwankungen gewohnt. Die Einrichtung einer überschaubaren privaten Kostenstruktur ohne langfristige finanzielle Bindungen sowie eines ungebundenen Puffers von mind. 20 TEuro ist essenziell und hat mir auch in Corona-Zeiten geholfen.
  • Je weniger Abhängigkeiten bestehen (=kein Fremdkapital, keine Finanzierung über Kredit) und je mehr Flexibilität und Vertrauen in die Mitarbeiter schon VOR der Krise gelebt wurde, desto besser lässt sich die Krise bewältigen. Wer jetzt damit erst anfängt, zahlt teures Lehrgeld.
  • Jeder braucht außer den normalen, monatlichen Kosten auch einen finanziellen Regenschirm. Wer das nicht leisten kann, sollte die Selbständigkeit verlassen.
  • Konzentriere Dich auf Dein Kerngeschäft .
  • Kooperationen suchen, die eine zukunftsorientierte Entwicklung ermöglichen. 
    Neue Teamgedanken und -konzepte erarbeiten, die zeitgemäß angewandt werden und den Unternehmen helfen können
  • Kosten sparen 
  • Unternehmen, die viel für Frauen in Karrierepositionen und Familienfreundlichkeit getan haben, leiden leider besonders unter den langen Kita- und Schulschließungen.
  • Man sollte Soloselbstständigen auch Kurzarbeitergeld zahlen in Höhe eines monatlichen Durchschnitt aus dem letzten Geschäftsjahr. Alle nötigen Infos dazu liegen dem Finanzamt vor und müssten nicht extra abgerufen werden.

  • Mehr online wagen.
  • Nach Hilfe fragen bei den Kammern oder WFG´s
  • Netzwerken
  • offene Kommunikation mit den Mitarbeitern.
  • Qualität statt Quantität, Kundenorientierung vor Gewinnmaximierung, Investitionen vor Kostenminimierung. 
  • Sich mehr Zeit für die Kunden nehmen und branchenübergreifende Allianzen eingehen.
  • Sich neu erfinden und anders sein
  • Sicherung der Lieferketten
  • Beschleunigung der Prozessketten
  • Solange es die Außentemperaturen erlauben, arbeiten wir im Büro nur mit weit geöffnetem Fenster.
  • Jeder Mitarbeiter kann aufgrund seiner persönlichen Situation selbst entscheiden, welche Länder er dienstlich bereisen möchte, ob er im Büro oder zu Hause arbeiten möchte und seine Termine völlig eigenständig und eigenverantwortlich festlegen.
  • Supervision nutzen
  • Trotz Krise nur arbeiten, wenn man dafür vernünftig bezahlt wird
  • Um meinen Umsatz anzukurbeln, habe ich einen Lieferservice eingerichtet und auch Komplettpakete mit Wolle und Anleitung angeboten. Außerdem habe ich während der eigentlichen Öffnungszeiten einen Telefondienst eingerichtet.
  • Unbedingt digitale Skills (Verständnis, Fähigkeiten und Kompetenzen) stärken
  • Unsere wichtigen Lieferanten kommen u.a. aus Italien. Als abzusehen war, dass es durch den Lockdown zu Lieferengpässen kommen kann, konnten wir durch geschicktes Verhandeln und Weitsichtigkeit im Einkauf unser Lager soweit füllen, dass wir fast keine längeren Lieferzeiten hatten und kurzfristig weiterhin unsere Kunden in gewohnter Qualität beliefern konnten.
  • Unter keinen Umständen einfach abwarten, bis sich die Vor-Corona-Normalität wieder einstellt - bis dahin geht einem längst die Luft aus, und weder Gesellschafter noch sonstige Stakeholder werden einem die Inflexibilität danken.
  • Wer sich durch besondere Dienstleistungen / Qualität der Arbeit auszeichnet, braucht keine "Abwanderung" der Kundschaft zu befürchten.
  • Wir haben begonnen, ein Online Angebot zu entwickeln, mit dem wir viele Fahrtkosten einsparen können. 
  • Mit Fachleuten eine PR-Strategie erarbeiten. Jetzt blicken wir voller Zuversicht nach vorne, die Kunden kommen allmählich wieder und sind uns treu geblieben. Das liegt gewiss daran, dass wir immer super fair und kundenfreundlich waren, denn Service und Kulanz stehen bei uns an oberster Stelle. Unsere regelmäßigen Besucherevaluationen machen deutlich, wie zufrieden die Kunden sind. Das soll auch so bleiben und rettet uns hoffentlich über die Krise!

3. Mit (digitaler) Technik gut gelaufen

  • Neue Erfahrungen mit Online-Stunden, Webinaren
  • Flexibilität war gefordert und schnelles Einarbeiten in digitale Tools, um weiterarbeiten zu können.
  • Home Office funktioniert, die Arbeitszeit ist viel länger als sonst.
  • Menschen waren erreichbar über Videoconferencing!
  • Auch neue Bildung über z.B. YouTube eröffnete mir gute Informationen. Habe selbst 3 Wochen täglich mich mit neuen Dingen beschäftigen können.
  • Es geht doch viel mehr mit digitaler Kommunikation, hier kann viel mehr umgesetzt werden: es muss viel weniger gefahren werden, ausgedruckt etc. werden. 
    Home Office, virtuelle Meetings etc. sind vielfach möglich. Damit können wirklich Ressourcen geschützt werden.
  • Statt Präsenzveranstaltungen geht vieles auch online. Web-Seminare statt Präsenzfortbildungen sind zeitsparend und können auch gut sein. 
    Ich selber bin digital jetzt besser aufgestellt als vorher.
  • Der Onlineshop wurde stärker genutzt.
  • Vieles ging per mail oder Telefon, was sonst nicht machbar war, z.B. zu Gericht und Behörden...
  • Terminvergabe einfacher, mehr Verständnis für längere Termine
  • Neue Kontakte, Verbesserung der Kompetenz in der Online-Videokommunikation
  • Ich habe vollständig auf Digitale Beratung umgestellt. Habe sehr viel Unterstützung dabei erfahren von Trainern, Kooperationspartnern und im Familienkreis.
  • Wir waren in der Lage, den Coronahygieneplan aufzustellen, Hilfsmittel zu erwerben, den geplanten Website Relaunch zu finanzieren, einen Promotionfilm zu drehen und einen Social Media Berater zu bezahlen.
  • Wir haben unsere EDV- und Telefonanlage modernisiert.
  • Umsetzung von Streaming Events
  • Digitalisierung ist voran geschritten, Einrichtung Home-Office
  • Der Bereich Social Media wurde mit einem Kunden massiv ausgebaut. Ohne Corona wäre dies in dieser Form sicher nicht möglich gewesen.
  • Ich habe in eine neue PC-Anlage investiert, was ich sonst noch nicht gemacht hätte, weil sie noch nicht ganz zusammengebrochen war, das Corona-Geld kam gerade richtig und die Zeit für den Kauf und die Installation war auch da.
  • Hohe Flexibilität meiner Kundschaft (Ich gebe u.a. Klarinettenunterricht), auf Zoom und Skype umzusteigen. Dankbarkeit der Eltern dafür, dass ich versucht habe (und meistens erfolgreich war) mein Jugendorchester/sonstige trotz allem irgendwie zu erreichen.
  • In meiner Kanzlei konnte man mehr auf die digitalen Mittel zugreifen - es entwickelte sich komplett ein neuer Service - Firmenschulung in der Form einer Videokonferenz.
  • Digitale Beratung, Erfahrungsaustausch, Audits, Schulungen - so viel geht Online. Und es spart Zeit, Wege und schont die Umwelt.
  • Nutzung von Freier Open Source Software
  • Social Media nutzen, auch wenn es mitunter albern anmutet
  • Videoberatung einführen, Zoom Meetings anbieten.

4. Positives (Zwischenmenschliches, Lebensweisheiten und Philosophisches)

  • Die Mitarbeiter sind sozial enger "zusammengerückt". Digitalisierung schreitet voran.
  • Gute, verstärkte Kommunikation mit vielen Gesprächspartnern
  • Das Leben hat sich entschleunigt und der permanente Druck und Telefonterror ist verschwunden.
  • Pause genutzt zum perspektivischen Nachdenken
  • Eine Tür geht zu , eine andere geht auf.
  • Mehr Menschlichkeit und Umsicht
  • Es ging alles weniger hektisch zu. 
  • Nicht aufgeben, positiv denken, neue Ideen entwickeln und verfolgen und auch professionelle Hilfe (Coaches u.ä.) in Anspruch nehmen
  • Unterstützung und Beistand vieler Menschen!
  • Mehr Zeit für die Familie und die Aufarbeitung schon seit langem geplanter Projekte.
  • Man besinnt sich stärker auf den Sinn des Lebens.
  • Mehr Anfragen, ich unterstütze Menschen mit einer psychischen Erkrankung und es gab drei neue Anfragen, das ich mehr Menschen helfen soll, will.
  • Solidarität, Verantwortungsbewusstsein, Positives Leben auf dem Land schätzen gelernt, Kreativität und Alltagshilfe in meiner Umgebung
  • Persönliche Aufmunterungen
  • Ich habe ein hohes Maß an gegenseitiger Achtung und Förderung erleben dürfen (und erlebe es noch )
  • Ich habe über mich selber eine Menge erfahren. Insbesondere, dass ich es mir gar nicht zugetraut hätte, mental so durch eine Krise zu gehen. Darauf bin ich sehr stolz. Werde aber vielleicht nicht satt davon. Aber ich lasse mir meine Zuversicht nicht nehmen. Vielleicht ergeben sich daraus neue Geschäftspartnerschaften. Wer weiß.
  • Ich habe freundliche Unterstützung/Rücksicht von Kollegen und Kunden erhalten, von denen ich es nicht erwartet habe.
  • Es hat sich gezeigt, dass im Einzelhandel kleiner Läden der über Jahre zu den Kunden aufgebaute persönliche Kontakt extrem wichtig ist. Unsere Kunden waren absolut treu und haben während des Lockdowns dann einfach online oder telefonisch bestellt.
  • Ich unterrichte Deutsch für Erwachsene und habe per Internet weiter gemacht und war erfolgreich
  • Viele haben mehr Zeit beim Einkaufen, wir haben einen höheren Umsatz im Lebensmittelhandel
  • Kunden sehen Verantwortung für "kleine Selbständige".
  • Die Zeit die mir „geschenkt“ wurde hat zu vieler kreativer und schöner Arbeit geführt. Natürlich unbezahlt, aber evtl. entstehen daraus tolle Projekte in der Zukunft in Theatern und sonstigen Bühnen
  • Wir haben aus der Krise heraus das Projekt "dummgebabbl mit Musik" gegründet. Hier möchten wir die durch die Corona-Krise stark betroffene Kulturszene unterstützen. Hierbei haben sich viele neue Freundschaften entwickelt. Ferner haben wir in Leimen das Projekt "leimen-liefert.de" ins Leben gerufen - um den Gewerbebetrieben eine zentrale Plattform zu bieten.
  • Ich habe in der Krise viele neue Kontakte geknüpft. Meine Familie und Freunde und auch teilweise Kunden haben mich super unterstützt. Ohne sie wäre ich schon am Ende gewesen. Sowohl wirtschaftlich als auch mental.
  • Sehr großes Verständnis im Kundenkreis und sehr netter Umgang mit den Mitarbeitern der Versicherungsgesellschaften.
  • Unterstützung durch einen Literaturkreis, der mich weiter bezahlt hat, obwohl die monatlichen Sitzungen für ein halbes Jahr ausgefallen sind.
  • Die Deutsche Orchesterstiftung hat das geleistet, wozu die bayrische Politik nicht in der Lage war: schnelle, unbürokratische Hilfe. 
  • Eine vertrauensbildende und konstruktive Zusammenarbeit mit einem anderen Einzelhändler
  • Der Zusammenhalt im Team
  • Unterstützung durch Eltern
  • Ich führe ein Hotel, musste also komplett schließen, habe von einem Teil meiner Gästen aber sehr viel emotionale Unterstützung bekommen.
  • Eine Amateurband hat zwar kommuniziert, dass sie wegen Corona jetzt nicht ins Studio kommen, jedoch eine Vorauszahlung geleistet, wovon ich im März und April leben konnte. Es gibt eine große Solidarität unter Musikern, Tipps weiterzugeben und sich auch durch Telefonate zu helfen.
  • Kunden, die unglaublich treu sind und unverzagt bei mir einkaufen. Oder Kunden, die ebenso für eher strengere Coronaregeln und gegen verfrühte Lockerungen sind.
  • Die Mitarbeiterinnen haben toll mitgearbeitet und haben den Betrieb trotz Kurzarbeit sehr unterstützt.
  • Aus Krisen ergeben sich oft Alternativen.
  • Bereitschaft neues möglich zu machen
  • Die Gesundheit und die Zeit mit den Liebsten ist ein Geschenk und bringt einen wieder zum Nachdenken was frühere Generationen so alles "überlebt" haben
  • Eigene Ideen haben, statt sich auf Staatshilfe auszuruhen
  • Fair und respektvoll miteinander umgehen
  • Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott;    fangt endlich in ausreichendem Umfang die richtigen Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe zu ergreifen;
  • Zeit nutzen, nicht jammern. Kollegen, die sich nicht weitergebildet haben, waren ständig am sich Beklagen. 
  • Mal einen Job annehmen (zur Überbrückung), der weniger Prestige, dafür Geld bringt.

  • Ich habe großen Wert auf eine persönliche Routine gelegt (Sport, Ernährung, Tagesablauf), die mir persönlich Klarheit und Ausrichtung gegeben hat. Viele Elemente dieser Routine will ich weiterhin in meinem Alltag behalten.
  • Kommuniziere mit anderen! Teile dich mit! Nimm Hilfe an!
  • Konzentriere Dich auf Dein Kerngeschäft .
  • Kooperationen suchen, die eine zukunftsorientierte Entwicklung ermöglichen. Neue Teamgedanken und -Konzepte erarbeiten, die zeitgemäß angewandt werden und den Unternehmen helfen können
  • Kosten sparen und nur staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, wenn unbedingt nötig, damit die was davon haben, die es ganz nötig brauchen. 
  • Ehrlichkeit und Solidarität lassen jede Krise überstehen.
  • Loyalität und Unterstützung gegenüber den Mitarbeitern schweißen Teams zusammen. 
  • Kommuniziere mit anderen! Teile dich mit! Nimm Hilfe an!
  • Konzentriere Dich auf Dein Kerngeschäft .
  • Kooperationen suchen, die eine zukunftsorientierte Entwicklung ermöglichen. Neue Teamgedanken und -Konzepte erarbeiten, die zeitgemäß angewandt werden und den Unternehmen helfen können
  • Kosten sparen und nur staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, wenn unbedingt nötig, damit die was davon haben, die es ganz nötig brauchen. 
  • Ehrlichkeit und Solidarität lassen jede Krise überstehen.
  • Loyalität und Unterstützung gegenüber den Mitarbeitern schweißen Teams zusammen. 
  • Nur staatliche Hilfen in Anspruch nehmen, wenn unbedingt nötig, damit die was davon haben, die es ganz nötig brauchen.
  • Man muss Respekt haben und ernsthaft sich und die anderen schützen
  • Nicht aufgeben ist das Motto schon immer gewesen, sonst darf man sich nicht selbständig machen
  • Nicht aufgeben, durchhalten, dem Kunden positive Ausstrahlung/Erscheinung vermitteln
  • Offen mit den Schwierigkeiten umgehen - gegenüber Kolleg/innen und Kunden/Klienten, kreativ sein und Neues im Arbeitsalltag wagen
  • Rücksichtnahme auf die Situation. 
  • Vertrauen in die behördlichen Entscheidungen.
  •  Positive Grundhaltung, die auch den Kunden mitgeteilt wird. 
  • Kampf in den sozialen Medien gegen Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger, AfD und  "Sonstige-aus-den-Löchern-Kommer-wenn-die-Situation-überstanden-ist".
  • Ruhe bewahren. Das ist nicht leicht, vor allem, wenn man eigentlich kreativ sein möchte, das aber nicht geht, weil 
    a) der Austausch mit den Kollegen fehlt wegen Auftrittsverbot
    b) zusätzliche Unterrichtsjobs das Überleben sichern müssen. 
    Kreativ-sein ist allerdings sehr zeitintensiv, und so geht jetzt alles eben langsamer. Ich hoffe, das gibt sich wieder.
  • Ruhe bewahren. Innehalten. Sich von alten Mustern trennen und neue Angebote entwickeln. Plan machen. Beherzt handeln. Sich ausreichend Zeit zur Erholung gönnen.
  • Ruhig bleiben, weiter arbeiten, sich sortieren
  • Sich hinterfragen - neue Projekte suchen - ausprobieren - und neu aufstellen
  • Solidarität, wichtiger als je und mit allen, die des gleichen Geistes sind.
  • Über Dinge folgendermaßen nachdenken:  WILL ich das? will ICH das? will ich DAS?
  • Social Networking mit den 'richtigen' Leuten wichtig, Zeit dafür nehmen... Stressfaktoren ausschließen und 'big mouth' umgehen
  • Vernetze Dich mit netten Menschen und helft Euch untereinander.
  • Viele gute Gespräche in unserer Werbegemeinschaft geführt
  • Zur Ruhe kommen, das Erforderliche veranlassen, auf die Außenwirkung achten
  • Zusammenhalten und gemeinsam Ruhe bewahren. Auch mal andere Arbeiten versuchen. (Schauspieler / Musiker arbeiten im Supermarkt)
  • Sehr viel Einzelgespräche anbieten
  • Zeit für Fragen geben und ehrlich sein, selbst wenn es etwas stressig oder holprig ist


Anhang 2 - Welche Fördermaßnahme fehlt Dir im Konjunkturpaket?

(Gliederung Dieter Falk, Reihenfolge der Zitate willkürlich)

1. Hilfen für Soloselbständige ohne Betriebskosten, bestimmte Branchen

Für Einzelselbständige war die Förderung sinnfrei, weil die meisten keine laufenden Kosten haben, sondern Lebensunterhalt brauchen. Das gilt vor allem für Künstler.

Geschäftskosten kann ich tragen, jedoch meine persönlichen Ausgaben nicht.

Ausfallhonorare bzw. Grundeinkommen für Betroffene, viele Selbständige wie ich (freie Sprachdozentin) sind von den Kriterien der Hilfen nicht erfasst worden. Zwar ist es gut, wenn Betriebskosten bezuschusst werden, jedoch spielen sie z.B. für mich keine Rolle, für Lebenshaltungskosten gab es keine Zuschüsse.

Ausgleichsgelder, die auch privat verwendet werden dürfen. Denn viele Freie / Selbständige haben keine oder kaum Betriebskosten. Allenfalls Reisekosten und die entfallen mit Pandemie-Einschränkungen sowieso

Anpruchsberechtigung für Soloselbständige ohne hohe Betriebskosten aber mit hohen Umsatz- / Einkommensverlusten, zeitweise null Einkommen! (Deckung Lebensunterhalt wie z. B. auch für Kurzarbeiter)

Eine stärkere und eindeutig formulierte Berücksichtigung der Lebenshaltungskosten der Solo-Selbstständigen, die den Umsatzverlust ausgleichen

Der gewährte Betriebskostenzuschuss von 9000 € muss unbedingt auch für die Lebenshaltungskosten genutzt werden dürfen. Nur dann macht er für Solo-Selbstständige Sinn und hilft wirklich!!

Unterstützung für Saisonbetriebe

Gleichstellung gastronomischer Betriebe mit Baugewerbe bei der Saisonalen Kurzarbeit.

Unterstützung für Solo-Selbständige, die sich Fixkosten in Form von Altersversorgung leisten, die durch die Hilfsleistung i.H.v. max. 9.000€ nicht abgegolten werden

Gleichbehandlung mit 1 Personen GmbHs, die wenigstens ein Gehalt i.H.d. Existenzminimums ansetzen dürfen.

Unterstützung zum Lebensunterhalt für Solo-Selbständige, die von zuhause aus arbeiten: Im Vergleich zu Arbeitnehmern, die ggf. sogar noch durch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung das KUG bis auf nahe 100% aufgestockt bekommen und damit teilweise fast ohne größere Einbußen bezahlt spazieren gehen, stehen wir extrem schlecht da. Da besteht eine zu einseitige Fokussierung auf die abhängige Beschäftigung. Auch wenn wir keine vergleichbaren Sozialabgaben zahlen, so zahlen wir doch reichlich Steuern, die der Staat bei seinen Zuwendungsmaßnahmen in solchen Situationen auch an uns angemessen verteilen könnte.

Viele Einzelselbstständige und Kulturschaffende fallen durchs Raster, weil Lebenshaltungskosten nicht ersetzt werden - und das ist für die meisten der größte Posten. Das ist sehr beunruhigend und wird vermutlich dazu führen, dass mehr als eigentlich notwendig Einzelselbstständige aufgeben werden müssen.

Es ist mir und vielen anderen Selbständigen unverständlich, wieso von der Corona Soforthilfe keine Löhne gezahlt werden durften! Die 450€ Mitarbeiter haben kein Anrecht auf Kurzarbeitergeld aber wir Arbeitgeber müssen trotz Corona Lockdown die gesetzliche mindestens 4 wöchige Kündigungsfrist einhalten, also mussten wir 4 Wochen Lohn zahlen obwohl die Geschäfte geschlossen waren und auch keine Einnahmen geflossen sind, das bedeutet mit Sozialabgaben bei 3 Minijob Mitarbeitern 1800€ die nicht von der Corona Soforthilfe gezahlt werden dürfen! 

Eine GmbH darf das Gehalt des Gesellschafters (Geschäftsführers?!) angeben, Soloselbstständige und Personengesellschaften aber nicht. In NRW durfte man pro Person eine festgesetzte Summe dafür angeben, in Hamburg bspw. nicht. Als Ausgleich dafür gab es in Hamburg für die Soloselbstständigen einen Fixbetrag von EUR 2.500. Für die Personengesellschaften (wieder) nichts.

Fördermaßnahmen für Betriebe, welche die Auswirkungen nicht sofort spüren, sondern erst im kommenden Jahr

Neugründungen in 2018 und 2019 werden nicht berücksichtigt

Ich finde die Gastronomie wird völlig vergessen

Für selbstständige Künstler fehlt die Kompensation der entgangenen Auftritte - dies könnte durch Bundes / Landes Mittel an die Kulturämter geschehen, die über die lokalen Informationen verfügen, den Künstlern vor Ort mit Projektmitteln zu helfen.

Corona Hilfe II nicht zeitlich befristen - Auswirkungen müssen am Jahresende zusammengestellt werden. Dann erst sind die Schäden komplett zu beziffern und daraus der noch zu tätigende Corona-Zuschuss #2020 zu ermitteln.

Viele Selbständige gerade im künstlerischen Bereich sind weiterhin bis mindestens ins nächste Jahr auf Hilfe angewiesen. Diese Hilfen müssen dringend verlängert werden. Evtl. durch ein Grundeinkommen

Die Sicherheitsausstattung für Corona : z.B. ein Paket mit Aufklebern, Reiniger, Schilder usw.......... das wäre echt hilfreich gewesen

Für künstlerisch arbeitende Menschen – die KSK soll jetzt auch Menschen aufnehmen, die NICHT von der künstlerischen Arbeit ausschließlich leben können! (KSK  - Künstlersozialkasse)

Für Soloselbstständige gibt es zu wenig Unterstützung. Gerade die selbstständigen Trainer und Dozenten bilden das Rückgrat der überbetrieblichen Erwachsenenbildung bei den verschiedenen Bildungsträgern. Davon profitieren vor allen Dingen auch die Unternehmen. Denn diese Maßnahmen sind deutlich günstiger, als wenn die Unternehmen die Qualifzierungsmaßnahmen selber in ihren Unternehmen durchführen müssten.

Kleine Selbständige ohne große Fixkosten/Betriebskosten, ggf. auch im Nebenberuf erhalten keine Kompensation für ausgefallene Einnahmen.

Kleine Selbständige, gerade im Dienstleistungsbereich, sollten zumindest vorübergehend auch ihren Lebensunterhalt finanziert bekommen, ohne gleich in Hartz IV mit allen Auskunftspflichten und negativen Folgen zu kommen. 

Mehr und längere Zuschüsse für die (Solo-)Selbstständigen im Bereich Hospitality/Tourismus/Personentransport/Entertainment werden nötig sein, sowie staatliche Aufträge. 

Eine Vereinfachung der Antragsstellung. Anträge über die BAFA ist sehr schlecht. Keine Kontaktmöglichkeiten.

Kleinbetriebe müssen zu viele Nachweise bringen. 

Zuschuss für entgangenen Unternehmerlohn. Der Zuschuss nur für Fixkosten hat das Thema verfehlt. 95% der Soloselbständigen haben keine oder nur geringe Fixkosten. Von ihren Umsätzen bestreiten die Soloselbständigen ihren privaten Unterhalt. 

Soloselbständige sollten zumindest einen Teil der privaten Kosten (Miete, Versicherungen etc.) ansetzen dürfen bei den Hilfen.

Solo-Selbstständige wie Dozenten, Pfleger etc., die nur geringe Betriebskosten haben, werden zu wenig gefördert

Direkte Hilfen für unmittelbar betroffene Branchen (Touristik, Reisebüros usw.)

Es fehlt an Maßnahmen speziell für die Reisebüros, die ja in der einzigartigen Situation sind, umsonst zu arbeiten und die Provisionen, die wir schon erhalten haben und mit denen wir gewirtschaftet haben, zurück zahlen zu müssen. Ganz zu schweigen von fehlenden Neuumsätzen...

Die Förderungen gehen immer an der Veranstaltungsbranche vorbei

Es gab nur Hilfe bei Betriebsausgaben, es fehlten Hilfsangebote mit privater Miete, Krankenkasse, ....

Es gibt keine Maßnahmen für Betriebe, die erst noch in Probleme geraten. Die meisten werden erst im August September Oktober in Schwierigkeiten geraten. Die Stundungen aus März April Mai werden jetzt im Juli alle auf einmal eingefordert !!

Ein konkreter Ausgleich für verlorene Aufträge. Am besten einen Ersatzauftrag aus der öffentlichen Hand. Es ist völlig OK, für Bezüge auch zu arbeiten.

Genauere Prüfung der Anträge, damit für die "Ehrlichen" und gesunden Unternehmen genug bleibt


2. Finanz- und Steuerpolitische Maßnahmen

2.1 Steuern

Anstelle der pauschalen Mehrwertsteuersenkung wäre eine Direktsubvention / Steuererlass für gastronomische Betriebe besser gewesen: Hier ist der Schaden am größten und wird auch am längsten anhalten.

Erhöhung der Mehrwertsteuer auf den alten Stand.

Die Mehrwertsteuer sollte dauerhaft gesenkt werden und bleiben. Bei der Gelegenheit sollte es auch einen einheitlichen Satz auf alle Produkte und alle Leistungen geben.

Mehrwertsteuersenkung für das Handwerk und andere Zweige, die nicht betroffen waren, sind völlig unnötig.

Mehrwertsteuersenkung für die häusliche Krankenpflege!!!!!!!

Dauerhafte Senkung der MWST auf Speisen von 19 % auf 7 % ab 01. Juli 2021.

Steuererlass für die Coronasoforthilfe

Steuerliche Entlastung für Kindererziehung

Senkung der Einkommenssteuer und Gewerbesteuer für Selbstständige

Die Steuern auf Vermögen und sehr hohe Einkommen müssen erhöht werden!

2.2 Kredite und Bürgschaften

Bessere und vereinfacht zugängliche (Kredit-) Hilfen für Kleinunternehmer & Selbständige. Sobald Hausbankinvolviert wird, scheitert Zugang zu Hilfsprogrammen zu oft.

Kreditabsicherung in voller Höhe

Bürgschaften

Bürgschaften der Regierung

Bürgschaftsangebote zur Absicherung von Investitionsdarlehen für Kleinunternehmer, die auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.

2.3 Sonstige liquiditätswirksame Maßnahmen

Das auf Null Zurückführen der EEG - Umlage hätte definitiv einen Zielgruppen - gerichteten und klimapolitisch wirksameren Beitrag geleistet als z.B. die Senkung der Mehrwertsteuer.

Die größte Belastung stellt für mich im Moment der Krankenkassenbeitrag sowie die Altersvorsorge da.

Weniger Stundungen, sondern mehr an Zuschüssen für die Sozialabgaben. Laufende Ausgaben plus Stundungen bei verringerten Umsätzen wird sehr vielen Unternehmen das Genick brechen

Die Anerkennung der Kranken- und Rentenversicherung für Solo-Selbstständige als gewerbliche Sonderausgabe und nicht als private Ausgabe, weil es der größte Kostenblock mit 1200 Euro im Monat für mich ist und ich keine Einnahmen hatte. Darüber hinaus habe ich als Solo-Selbstständiger (ich bin Dozent in der Erwachsenenbildung/z.B. AEVO tätig so gut wie keine gewerblichen Ausgaben.

Kaufprämien oder spezielle Förderungen unternehmensnaher Dienstleistungen etc.

Durchaus hätte man auch über Beteiligungskonzepte durch den Bund nachdenken können. Zuschüsse als Eigenkapital mit entsprechender Beteiligung hätten vielen Unternehmen mehr geholfen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Fremdkapital zur Liquiditätssicherung der Betriebe führt im Nachgang zu Schwierigkeiten bei Investitionsfinanzierungen, wenn die Fremdkapitalquote zu hoch ist. Das führt automatisch zu schlechteren Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Unternehmen. Die Zuschüsse hätten später durch Verkauf der Beteiligung wieder dem Steuerzahler zufließen können. Evtl. sogar mit Gewinn. Stattdessen müssen die Unternehmen nun das Geld an den Staat zurückzahlen, was neben der Verschärfung der Wettbewerbsfähigkeit zu weiteren Belastungen in den Unternehmen führen wird.

Investitionskostenzuschüsse - Weniger Bürokratie

Grundsätzlich andere Bedingungen. Das Soforthilfe Paket war an Liquidität gebunden, die Überbrückungshilfe orientiert sich an Umsatzrückgängen in monatlicher Abgrenzung. Beide Varianten genügen der Realität nicht. Mit beiden Methoden kann die tatsächlich in Betrieben vorherrschende Problematik definitiv nicht gerecht abgegrenzt werden. (hier nur Beispielsweise: was sagt ein Umsatzniveau des Vorjahres über die Ertragskraft aus ? -> gar nichts !!). Für alle diejenigen die die Soforthilfe später beantragt haben, werden Abzüge bei den Überbrückungsgeldern gemacht. 

Investitionsanreize, leichter Kredite für Selbständige

Die Gefahr, dass die Hilfen zurück gezahlt werden müssen, bringt auch die Gefahr einer verspäteten Insolvenzmit sich.


3. Sozialpolitische Maßnahmen

Fördermaßnahmen für selbstständig Tätige im Bereich der "Kulturschaffenden" Berufe (also alle, die unter die KSK-Bestimmungen fallen beispielsweise). Viele davon haben von heute auf morgen einen (Groß-)Teil ihres Umsatzes verloren und sollen plötzlich Hartz IV beantragen - u.U. unter Auflösung der wenigen vorhandenen Rücklagen, Riester-Renten, Lebensversicherungen usw.

Ausbildungsunterstützung, auch wenn KEINE sonstigen Corona-Hilfen beantragt wurden.

Corona-Bonus auch für andere Berufe als Pflege, z.B. Apothekenberufe

Das Grundeinkommen hätte bei vielen Menschen die lähmende Existenzangst genommen.

Bedingungsloses Grundeinkommen für alle! (häufig erwähnt).

Erhöhung des Mindestlohns

Sozialversicherungspflicht für alle Einkommensbezieher und Arten

Abschaffung der Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit etc. in allen Branchen. 

Jede Firma auf der Basis eines durchschnittlichen Monats-Umsatzes ohne Wenn und Aber aus der Staatskasseunbürokratisch so lange über Wasser halten, bis die Kontakt-Beschränkungen komplett aufgehoben werden.

Direkte finanzielle Familienförderung für Familien und Unternehmen wegen der unsicheren Betreuungslage (hier Mitarbeiter in HH mit 3 jähriger Tochter). Wir müssen im Durchschnitt einen Tag die Woche auf entsprechenden Mitarbeiter verzichten bei vollem Lohnausgleich. 

Die "Akut-Betrachtung" ist und war sinnvoll und nachvollziehbar. Allerdings geraten die sich "langsam" einstellenden Probleme aus dem Fokus.

Die kleinsten Unternehmungen sollten gerade in strukturschwachen Gegenden besser unterstützt werden.

Förderpaket für gemeinnützige Vereine

Förderung des Lebensunterhaltes auf "Mindestbemessungsgrundlage der gesetzlichen Krankenversicherung" für Soloselbständige für 6 Monate

Endlich Ausbildungsvergütung auch für soziale Berufe (Erzieherinnen). 

Langfristig: Förderung von Home-Office-Arbeitsplätzen

Stärkung des ÖPNV und des Fernverkehrs. 

Stärkung der Kommunen und Landkreise, von denen die Konjunkturimpulse ausgehen müssen, indem sie mit Fördergeldern und genehmigten Neuverschuldungen die heimische Wirtschaft voran bringen können.

Entbürokratisierung!! Mittlerweile würgen die Umweltschutzauflagen die Wirtschaft ab.

Entbürokratisierung: Abschaffung der "doppelten Lohnabrechnung" durch Vorausmeldung der Kassenbeiträgeim Vormonat. Riesenkosten für Betriebe durch Bürokratie und Zinskosten (500 Millionen bei Einführung 2017!!), null Nutzen für Kassen wegen EZB-Politik.

Es könnte noch viel, viel mehr in gute Bildung / Digitalisierung / Kreativität und Innovationskraft / eigenständige Konzepte / Wissenschaft/ Zukunftskonzepte gehen.

Es kann nicht sein, dass Selbstständige, die zur Weiterbildung weiter an einer Uni eingeschrieben sind, abgelehnt werden. 

Es kann nicht sein, dass die Lebensgemeinschaftsregeln nicht ausgesetzt werden. Mein selbstständiger Partner ist nicht dazu da, meine eigene Selbstständigkeit zu unterstützen, wenn er selbst kaum klarkommt.

Die Förderung der Soloselbstständigen aus der Eventbranche und vor allem Live-Musiker, denen das komplette Geschäftsfeld entzogen wurde.

Die Förderung von einzelnen Kulturschaffenden fehlt, vornehmlich werden Institutionen unterstützt. Der einzelne Künstler, die einzelne Künstlerin bleibt außen vor. Es sollte viel mehr individuelle Möglichkeiten geben, die die Förderung des Individuums, spezifisch nach den einzelnen notwendigen Bedürfnissen, zulassen.

Künstler/Selbständigen-Zuschuss 1000 Euro mtl. bis 12/2020. Kunst- und Kulturschaffende brauchen Hilfe. Sie sind besonders hart getroffen, weil niemand voraussehen konnte, dass ihnen ihr oft jahrelang bewährtes Konzept von Präsenzauftritten und Verkauf von Musik, Büchern und Fanartikeln von einem zum anderen Tag wegbricht. Sie hatten und haben keine Möglichkeit, irgendwie gegenzusteuern - geraten mit jedem Monat tiefer in die Krise. 

Die Förderungen sind mit der der Bedarfsbegrenzung bis Juli 2020 viel zu kurz gegriffen - das Projektgeschäft leidet tatsächlich mit einem Zeitverzug von 4-6 Monaten unter den Umsatzeinbrüchen. Tatsächlich haben die sehr kurzfristig orientierten Hilfsmaßnahmen eher den bereits 'kränkelnden', mit schwacher Liquidität ausgestatteten Kleinunternehmen geholfen - die an den Folgewirkungen der Krise oder den Steuer- und Rückzahlungslasten dann eben in 2021 Insolvent werden.

Es müsste viel mehr darüber nachgedacht werden, wie Familien unterstützt werden können und wie das Bildungsdefizit aufgefangen wird. 

Kaufgutscheine zum Ankurbeln Handel und Gastronomie

Förderung freiberuflich und künstlerisch Tätiger, die z.B. wegen der Kontaktsperren und Infektionsschutzauflagen massive Auftragseinbußen haben und von ihren Honoraren leben, d.h. die Zuschüsse für Betriebskosten nicht in Anspruch nehmen können und auch nicht ALG II beantragen.

Förderung für Guides in der Tourismusbranche; Gästeführer als Honorarkräfte fallen durch sämtliche Raster der Förderungen.

Reduzierung des Aufwands für öffentliche Ausschreibungen. Es wäre auch gut wenn lokale Unternehmen nicht gegen internationale Konzerne verlieren würden, weil sie "zu klein" sind.

Förderung für Branchen wie Messe, Kongresse, Event-Veranstaltungen, Gastronomie, Künstler, Kreative

Für darstellende Künstler sollten die staatlichen Radio- und TV-Sender Auftrittsmöglichkeiten bieten.

Kulturämter müssten finanzielle Unterstützung erhalten, damit der Kulturbetrieb in den Städten und Gemeinden nicht zugunsten von infrastrukturellen Projekten vernachlässigt wird.

Hilfe zum Lebensunterhalt, für die Krankenversicherung für Selbständige, das ist nicht zumutbar, die Leute an Hartz IV zu verweisen.

Hilfen für 450 Euro Kräfte

Ich kehre die Frage um: welche Fördermaßnahmen sollten entfallen? 

Kinderbetreuung immer noch sehr lückenhaft

Ich denke, als Anwalt könnte es sein, dass ich wegen Vermögensverfalls meine Zulassung zurückgeben müsste, wenn ich Hartz IV bekäme.

Kompensation für die Erlösausfälle in der Veranstaltungswirtschaft. Z.B. in Höhe des KUG. Wir können klar nachweisen, was in den letzten Jahren Monat für Monat an Umsätzen und Erlösen erzielt wurden. Warum ist dafür keine 60% Erstattung möglich?

Konjunkturpaket für die Kommunen

Konkrete unkomplizierte Hilfen für Soloselbständige, analog zum Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld für Azubis.

Kurzarbeitergeld für Soloselbstständige

Mehr für bildungsferne und arme Kinder

Mehr Hilfe für „arme“ Kinder. (Laptops, Mittagessen, Musikinstrumente, Gutscheine für Mitgliedschaften in Vereinen, also höhere Unterstützung beim BuT-Gesetz.)

Mitarbeiteraus- und Weiterbildung während der Corona Zeit.

Im Kulturbereich sollten mehr Lockerungen erlaubt werden.

Sachleistungen, Hilfe für Alleinstehende mit Kindern, Alternativmöglichkeiten KinderbetreuungBeschäftigungsangebote für Menschen, die aufgrund der Krise nicht arbeiten können

Online-Qualifzierungsmaßnahmen für Menschen in Kurzarbeit, aber so etwas muss vernünftig vorbereitet werden - könnte man ja jetzt mit anfangen.

Seminar-Gebühren-Übernahme bei Kurzarbeit.

Senkung der SV Beiträge wäre eine echte Förderung für alle

Soziale Einrichtungen, die keine Gewinne machen und daher keine Rücklagen bilden können, z.B. Jugendherbergen, sollen unterstützt werden.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei selbständigen Berufen.

Kein Geld ohne Arbeitnehmerrechte!

Stipendien für Künstler (innen) und Kreative

Umschulungsmaßnahmen fehlen. Die ganze Gesellschaft muss digitaler werden, da viele Jobs wegfallen werden oder einen hohen Anteil an digitaler Kompetenz erfordern werden

Unterstützung der Studenten!!!!

Unterstützung für Kommunen, da hier Einsparungen direkt wieder auf die Konjunktur durchschlagen.

Verlängerung der Kurzarbeit über die Zeit nach 31.12.20 hinaus.

Änderung des Arbeitszeitgesetzes von maximaler Tagesarbeitszeit auf maximale Wochenarbeitszeit.

Eine nicht rückzahlbare Ausgleichszahlung für die Schließungszeit wäre gerechter gewesen.

Zuschüsse für Totalwegfall von Einnahmen als Lebensgrundlage.

Sozial-Förderung (z.B. 50.000 EURO Zuschuss pro zusätzlichem Auszubildenden pro Jahr. Auszahlung nach Qualifizierungs-Fortschritt.) Zuschuss von einmalig 100.000 EURO, wenn ein Langzeit-Arbeitsloser eingestellt und qualifiziert wird. (Auszahlung nach Qualifizierungs-Fortschritt. ) 
Limitierung der Förderung von Groß-Unternehmen von mehr als 50 Mitarbeitern. Z.B. Maximale Förderung: 100% Förderung bis 20 MA und dann 2% weniger pro weiterem MA. Verbundene Unternehmen werden gemeinsam gefördert.

4. Unterstützung für Innovationen, Umstrukturierungen; Beratungen

4.1 Fördern bitte nur für die Zukunft.

Staatliche Zukunftsinvestitionen, die begeistern und  eine Aufbruchstimmung in Unternehmen und der Bevölkerung fördern, Abbau von Investitionshemmnissen und Bürokratie. 

Aufwendungen für Umstrukturierungen und Neuausrichtungen, um nach solchen Auswirkungen am Markt bestehen zu können

Unbürokratische Innovations-Förderung (z.B. nach Stufen).

Bürokratieabbau bei der Auftragsvergabe

Eine Stärkung der Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit.

Fördermittel zur Projektentwicklung welche wir in dieser veranstaltungsarmen Zeit gut nutzen könnten. Als Vorbild möchte ich die Kulturstiftung Hamburg nennen.

Förderung von öffentlichen Investitionen in die Digitalisierung

Maßnahmen, die uns in der Energiewende richtig gut voranbringen - die Braunkohle muss sofort weg; Methan- Ethanmotoren haben einen besseren Wirkungsgrad als der Dieselmotor; Solarzellen auf jedes Dach; Windräder.

Im Zuge der lockeren Milliarden zur Förderung der Wasserstoffwirtschaft sofortige Änderung des Bundesbaurechtes: Jede behördenrelevante Veränderung an oder in einer Tankstelle löst die Verpflichtung der zusätzlichen Einrichtung einer Wasserstoffzapfstelle aus, die ganz unbürokratisch mit einem winzigen Teil der eingeplanten 9 Milliarden € auch sofort gefördert wird (Der entsprechende Bundesverband rechnet mit Kosten von ca. 1,0 bis 1,2 Mio. € pro Neubau / Zapfstelle - im Moment, bei größerem Zubau kann es billiger werden - da wären Zuschüsse bis 80% denkbar! Damit käme so richtig Schwung rein - und: Das noch nicht ansatzweise diskutierte Problem der Li - Altbatterieentsorgung wäre nur noch ca. 1/3 so groß. Noch mehr Fliegen für die eine Klappe gefällig?

Ausbildung und Weiterbildung muss viel, viel stärker gefördert werden.

Investitionsförderung für Zukunftstechnologien, z.B. über Investitionszulagen.

Die Förderungen müssen mehr gesellschaftlich orientiert werden. Damit meine ich, dass Förderung an Zukunftsprojekte gekoppelt werden müssen. 

Die Förderprogramme sollten viel mehr nach der ökologischen Ausrichtung eines Projektes ausgerichtet sein.

Ich würde mir mehr Programme wünschen, die klar zukunftsorientiert sind und insbesondere im Bereich Digitalisierung und Zukunftstechnologien Förderungen für kleine Unternehmen und Startups zur Verfügung stellen. Die Programme sollten strategisch ausgerichtet sein und Innovation fördern - zu Bedingungen, die für Gründerinnen und kleine Unternehmen sinnvoll sind.

Mehr Fördermittel für Forschung und Entwicklung mittel- und langfristig zur Stabilisierung der Wirtschaft und Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen

Mehr Förderung von Innovation. Mehr Förderung von umweltfreundliche Investitionen.

Mehr Förderung von regenerativen Energien und nachhaltigen Wirtschaftens.

Eine ganze Reihe an Förderungen für eine sozial-ökologische Transformation

Strikte Bindung jeglicher Fördermaßnahme an die Bedürfnisse des Klimawandels

Eine langfristig zuverlässige regenerative Energiepolitik, damit Unternehmen sich darauf ausrichten und verlassen können.

Förderung erneuerbarer Energien (Photovoltaik, Windenergie) und E-Mobilität. 

Mehr Förderung für Nachhaltigkeit. Ob Verkehr, Umwelt oder Energie hier geht noch viel mehr. 

Neufahrzeugprämie

4.2 Beratung

Der Fördertopf der BAFA für die Übernahme der Kosten von Unternehmensberatungen zu 100% war nur wenig gefüllt. Er war nach kurzer Zeit nicht mehr verfügbar. Dieses Angebot sollte wieder aufgenommen werden.

Beratung durch Unternehmensberatung, Förderung Innovation + Digitalisierung

Beratung in der Beantragung und bei der Entwicklung individueller Lösungen

Beratung kostenlos

Betriebe differenzierter ansehen - individuelle Fördermaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Steuerberatern der betroffenen Firmen erarbeiten - nicht wie im Moment.

Gut finde ich, dass die Anträge diesmal nur von Steuerberatern ausgefüllt und die Förderung beantragt werden kann. Das wird das System entlasten und auch den Antragsteller frühzeitig vorbereiten/einen Überblick geben.

Ansprechpartner außer Steuerberater

Ich habe die Kosten für Steuerberater eingespart - jetzt soll ich einen engagieren, um den Antrag auf weitere Hilfen zu stellen? Das erhöht die Kosten

Würde einen echten Kredit-Coach sehr begrüßen. Du kannst als kleiner Unternehmer neben Akquise, Arbeiten und Buchhaltung nicht auch noch Finanzwirt in einer Person sein.

Persönlichkeitscoaching für Inhaber/innen kleinere Betriebe

Unbürokratischeres Verhalten in den kommunalen Verwaltungen angesichts absoluter Ausnahmesituationen wie eine Pandemie, z.B. Angebote für Hilfen bei Antragsformularen.

Ansprechpartner bei Behörden, die umfassend über die Hilfen aufklären können.

Ungefilterte Kritik an den Coronamaßnahmen – Auszüge aus der 2. AGS-Umfrage im August 2020

Es sind alles wörtliche Zitate aus 750 Antworten. Sie zeigen den großen Frust, der offenbar bei einer nicht unerheblichen Zahl unserer Mitglieder, die kleine Selbstständige sind, vorhanden ist. Die Reihenfolge ist willkürlich aus dem Fragebogen kopiert.  DF

Den Unsinn mit der Umsatzsteuer hätte man lassen sollen!!

War eine Nummer mit der Gießkanne von Leuten, die sich noch nicht die Hände schmutzig gemacht haben.

Warum muss ein kleiner Selbstständiger seine Rücklagen auflösen, während die TUI dies nicht tut. Wire-Card: Milliarden verbrannt, Anleger getäuscht und auch unsere Genossen haben davon nichts gewusst?! Bafin ist ohne Ahnung. Dort sitzen hoch dotierte und studierte Personen, wie auch in den Ministerien, die aber von der Praxis so weit weg sind oder noch nie daran beteiligt waren, dass Sie keine Krise im Voraus sehen. Das schafft Unmut. Dann wundern wir uns als Genossen, wenn uns keiner wählt. Das kann man an der Basis nicht mehr rechtfertigen. Wir aus der Branche und Praxis haben schon länger den Crash bei Wire Card erahnt. Auch, dass die Börse sich konsolidieren wird, wussten wir vor Corona. Vor Corona gab es kein Geld für Investitionen, jetzt werden Milliarden auf den Markt geschmissen, den die Konzerne wieder noch eigenen Entscheidungen verwenden können, hier gibt es keine Regeln und Kontrolle. Sozial sieht anders aus.

Das Konjunkturpaket ist insgesamt sehr schlecht und einfach unsinnig. Geholfen wird nur großen Unternehmen, die kleinen Selbständigen fallen komplett durchs Raster!

Das neue Hilfsprogramm ist ineffektiv. Die Anträge können wg. des Zwangstestates durch den Steuerberater nicht rechtzeitig gestellt werden. Außerdem ist die Definition der Fixkosten zu stringent.

Da die Regierung (und damit auch die SPD) mit ihrer dummen Panik-Reaktion diesen unglaubliche dummen Lockdown mitgetragen hat, wäre es nur fair und statthaft, wenn jede Firma auf der Basis eines durchschnittlichen Monats-Umsatzes ohne Wenn und Aber aus der Staats-Kasse unbürokratisch so lange über Wasser gehalten wird, bis die Kontakt-Beschränkungen komplett aufgehoben werden.

Bei der Soforthilfe ist im Vorfeld nicht klar definiert worden, wofür man die verwenden darf!!!! Es reichte ja nicht aus nur einen der 3 Gründe zu erfüllen, sondern im Nachhinein kommt der dicke Hammer! Und wer verdient? Mein Steuerberater...

Abschaffung des Menschhandels (Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit etc.) in allen Branchen. Erhöhung der Mehrwertsteuer auf den alten Stand.

Ausfall....unsere Branche liegt noch komplett still. Es wird von Menschen entschieden, die sich damit nicht auskennen....Es werden Sachen gelockert, die nicht zum Tragen kommen, weil anderes gesperrt ist. z.B es darf gefeiert werden, aber keine Gemeindehäuser etc. sind geöffnet....niemand hat so viel Garten....also gibt es keine Feiern....wir dürfen, aber können nicht arbeiten....um nur ein Beispiel zu nennen. Gastronomen, Caterer und Co müssen jeden Tag Probleme lösen, was wir auch können und gerne tun....aber wir haben so wenig Chancen...deshalb muss man sich neu erfinden...wir schaffen es zur Zeit sogar, das ein oder andere an Stundungen zu bedienen....Aber wenn das Finanzamt anruft und sagt: „Sie wissen, dass am Ende des Jahres, der Dicke Brocken kommt..." Da fragt man sich: „Klar weiß ich das, ich würde Euch auch gerne bezahlen...aber ich kann nicht so viele kleine Kredite aufnehmen...denn am Ende des Jahres weiß ich, was ich insgesamt brauche, um Handlungsfähig zu bleiben und meinen Betrieb durch diese Zeit zu führen! Anschließend bezahle ich auch mehr oder weniger gerne meine  Steuern, denn wenn Steuern anfallen, hab ich auch was verdient!!!!

Auch Personen, die keinen Bedarf haben werden unterstützt.

Die Absicherung der privaten Ausgaben wie in BaWü. NRW IST ZUM KOTZEN! 
Es ist unter aller Sau, Leute in Hartz4 zu verfrachten, wo die meisten Kreativen erstmal nicht mehr rauskommen werden. Und da es DOCH im Ermessensspielraum der Bearbeiter liegt ob jemand "grundsicherungs"würdig ist, bekommen links und rechts Leute Ablehnungen.

Von wegen Kreativ- und Kulturunterstützung. Nur diejenigen, die es verwerten bekommen die Kohle und die Hilfe. Diejenigen, die Inhalte machen sollen sich derweil die Haare vom Kopf fressen um was im Magen zu haben.

Wie oben bereits erwähnt, ist Hartz IV überhaupt keine Option, wenn ein volles Auftragsbuch vorgelegen hat. Es bleibt ein fader Beigeschmack und der glasige Blick hinter die Kulissen, wenn eine Klientel zurückgelassen wird, die politisch eher links/mittig einzuordnen ist und andere Industriezweige, deren Arbeiter nicht einzuschätzen sind, den "Hintern gepudert" bekommen. Das, obwohl das niemals so ausgesprochen würde, klingt umso mehr nach und wird Thema in manchem Hinterzimmer des BWMI gewesen sein. ????

Die Förderung ist mit schneller Feder gestrickt und geht auf viele Grundprobleme nicht ein.

Die generelle Mehrwertsteuer-Senkung war unnötig, bzw. teilweise Steuergeld-Verschwendung, weil z.B. die Bauwirtschaft keine zusätzlichen Anreize benötigt hätte, jetzt aber einen nicht geringen Anteil der "Zuwendung" erhält, dies aber aufgrund der ohnehin vorhandenen Kapazitätsengpässe nicht an die Kunden weiter gibt. Man hätte lieber gezielt fördern bzw. bezuschussen sollen.

Die Gewehr Leistung sein Geschäft weiter zu führen

Die kommunalen Kassen für Kultur sind seit Jahrzehnten leer, das bedeutet für mich seit 20 Jahren zu wenige Aufträge. Eine Schande für eines der reichsten Länder der Erde! Die Universität zahlt 34.- € pro Kursstunde ohne die nötige Vorbereitungszeit: Jeder Handwerker bekommt mehr! Das ist ein Dauerproblem, das weit über Corona hinausreicht.

Die Kultur (nicht staatlich) und die Veranstaltungsszene wird sterben , wenn die Politik nicht hilft. Ich bin jetzt unverschuldet verschuldet , nach 28 Jahren in der ich mein Geschäft aufgebaut habe.

Die MwSt.-Senkung ist aus meiner Sicht unsinnig. Es wird nicht gehen, alles wieder einfach hoch zu fahren, wir müssen umdenken billige Arbeitskräfte aus ihren Familien gerissen ist nicht zukunftsfähig und nachhaltig ( Schlachtbetrieb, Transportgewerbe, Lieferdienste, Baugewerbe, Pflegebereich, Landwirtschaft, bis zum Urlaub im Ausland, über nutzen wir Menschen aus für unseren Wohlstand ebenso wie die Umwelt und die Tiere. Immer mehr zu wollen ist nicht möglich, Zufriedenheit und etwas weniger Wohlstand täten allen gut, aber dann muss die Treppe von oben gefegt werden. Hohe Einkünfte sind nicht gerechtfertigt. Wer braucht zum Leben schon 10000.- Euro im Monat, niemand außer für Luxusgüter die irgendwann im Müll landen!!!

Die Senkung der Mehrwertsteuer war ein völliger Schuss in den Ofen. Aufwändig und wird zur Werbung von Aldi und Co genutzt. Wird mit Sicherheit dazu führen, dass es den Kleinen noch schwerer gemacht wird und die Ketten alles übernehmen.

Ökologisches Desaster ohne jede Rücksicht auf Klima oder Umweltschutz. Warum riesige Hilfspakete für Airlines, anstatt klimafreundlichere Alternativen zu fördern? Finanzierung über Schulden anstelle von ökologisch sinnvollen Verbrauchssteuern (CO2-Steuer, Finanztransaktionssteuer, Benzin ...) kann ja nur auf dem Mist der neoliberalen Fraktionen gewachsen sein.

Die Umsatzsteuersenkung verschafft bei der Rechnungsstellung und Buchhaltung unglaublichen Stress. Wir verfluchen die, die sich dies ausgedacht haben.

Die Veranstaltungsbranche hat im Prinzip ein Berufsverbot, wird aber bei den Hilfen fast komplett fallen gelassen. Die Anforderungen in April und Mai gegenüber 2019 mind. 60% weniger Umsatz zu haben ist bei mir gerade dieses Jahr zufällig nicht gegeben. Ich kann über 10 Jahre nachweisen, dass es immer anders ist. So falle ich aus den Anforderungen raus, obgleich bei mir schon über 40.000€ Einnahmen fehlen. Ich denke, man muss an den Kriterien arbeiten.

Durch die (anteilige) Rückzahlung des Zuschusses werden die Unternehmen gestraft, die sich in der Krisenzeit um Aufträge bemüht haben (oft zu sehr schlechten Konditionen). Andere Unternehmer, die lieber ihren Garten oder ihr Haus renoviert haben, brauchen - wegen fehlender Umsatze - nichts zurückzahlen. Ich finde, man hätte einen andere Methode suchen müssen als eine einfache Aufrechnung Einnahmen/Ausgaben. 

Eine ganze Reihe an Förderungen für eine sozial-ökologische Transformation. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Das Fehlen ebendieser ist das eine, die Förderentscheidungen, wie sie getroffen wurden, das andere. Die Signale die die Förderungen senden sind kontraproduktiv und müssen dringend korrigiert, bzw. ergänzt werden!

Eine realistische Perspektive, basierend auf den Umsätzen. Die neuen Hilfen sind nur mit massiven Umsatzeinbrüchen beantragbar. Wenn ich aber 35 weniger habe, bekomme ich gar nichts. Das ist schlicht mies und unfair.

Entbürokratisierung!! Es wird immer über Umwelt geredet, aber mittlerweile würgen die Umweltschutzauflagen die Wirtschaft ab bzw. verdienen sich einige Wenige, z.B. in der Entsorgungsbranche eine "goldene Nase" während die breite Masse abgezockt wird. Billigen Wohnraum kann z.B. man nicht schaffen, wenn überbordende Bürokratie alles verzögert und verteuert und wenn exorbitant hohe Entsorgungskosten die Sanierungspreise explodieren lassen! 

Elektromobilität ist m.E. keine Zukunftstechnologie und ethisch verwerflich (z.B. Rohstoffabbau in der 3. Welt)

Abschaffung der "doppelten Lohnabrechnung" durch Vorausmeldung der Kassenbeiträge im Vormonat. Riesenkosten für Betriebe durch Bürokratie und Zinskosten (500 Millionen bei Einführung 2017!!), null Nutzen für Kassen wegen EZB-Politik. Vor allem bei ständig wechselnden Lohnaufwand wegen Corona und Kurzarbeitergeld absoluter Schmarrn (von SPD / Ulla Schmitt eingeführt). Dieser Mist muss endlich weg!!!!

Es ist mir und vielen anderen Selbständigen unverständlich wieso von der Corona Soforthilfe keine Löhne gezahlt werden durften!  Die 450€ Mitarbeiter haben kein Anrecht auf Kurzarbeitergeld aber wir Arbeitgeber müssen trotz Corona Lockdown die gesetzliche mindestens 4 wöchige Kündigungsfrist einhalten, also mussten wir 4 Wochen Lohn zahlen obwohl die Geschäfte geschlossen waren und auch keine Einnahmen geflossen sind, das bedeutet mit Sozialabgaben bei 3 Minijob Mitarbeitern 1800€ die nicht von der Corona Soforthilfe gezahlt werden dürfen!! Ich hätte mir da mehr Unterstützung von Seiten der Landes und oder Bundesregierung gewünscht, denn für uns Selbstständigen war das auch eine absolute Ausnahmesituation in der man sich schon oft sehr alleine gelassen gefühlt hat. Auch das die Corona Soforthilfe in den Bundesländern unterschiedlich  gehandhabt wurde ist sehr ärgerlich, in einigen Bundesländern durften die Arbeitgeber sich auch einen Betrag für den eigenen Unterhalt aus der Soforthilfe entnehmen in RLP nicht.

Es ist nicht in allen Punkten gut durchdacht und nicht alle Branchen/Berufe sind erfasst - und der Föderalismus ist hier etwas "hinderlich".

Das Paket ist in vielen Punkten ungerecht. Und wenn man bei diesem Wirrwarr aus Unwissenheit etwas falsch angegeben oder beantragt hat, hat man sich schon strafbar gemacht und muss zurückzahlen.

Es muss noch mal Klarstellungen geben
1. Nichtanrechnung des Elterngeldes bei Hartz 4 Empfänger, das würde nämlich von einigen Ämtern angerechnet.
2. Wem Leistungen zustehen, dem fehlt oft der Zugang zu Ihnen, weil er nichts davon weiß.

Es scheint nur für die großen Betriebe gemacht zu sein.

Es würde helfen wenn die Finanzämter die Daumen schrauben lockern würden ....

Familien. Wir stehen besser da als viele, deshalb bliebt am Ende nichts über die Verrechnung mit den Steuerfreibeträgen. Dennoch habe ich als Frau komplett zurückgestellt, die Hauptlast getragen und dabei NICHTS verdient. Nicht einmal der Kinderbetrag wird mir (am Ende) bleiben. Das finde ich unfair - und mindestens hätte ich dann erwartet, dass man es auch ganz klar so kommuniziert.
Aus SPD-Sicht hätte ich das auch insofern klug gefunden, um den "kleinen Einkommen" mal klar zu vermitteln: "Das kriegt jetzt mal IHR, weil Ihr es am meisten verdient und es sozial gerecht ist. (Die anderen kriegen es - pro forma - zwar auch, aber das wird mit der Steuer bei Null rauskommen." Ich denke, für die sog "kleinen Leute" mit massiven Alltagssorgen ist diese Berechnung nicht wahrnehmbar gewesen. Die denken jetzt, "das kriegen mal wieder alle", auch die, die es nicht so sehr brauchen. Ungeschickt. Kommunikativ dumm.

Fördermaßnahmen für nicht öffentlich geförderte Kultur-Locations (dürfte mit großem Abstand die Mehrzahl sein). Gagenausfall für Musiker: Leider werden nur die Kollegen berücksichtigt, die Verträge mit öffentlichen Kultureinrichtungen abgeschlossen haben. Die große Mehrzahl der Musiker (Subkultur, oder Populärbereich) spielt allerdings in kleinen, privat bewirtschafteten Locations. Die Lebenswirklichkeit von Soloselbstständigen (insbesondere Künstler) ist nach wie vor in der Politik (mit Ausnahme der FDP - was schlimm genug ist) und bei den Gewerkschaften nicht angekommen. Erschreckend!!

Förderung für Home-Office/Remote-Lösungen ohne Beteiligung US-amerikanischer Konzerne

Für den sogenannten vereinfachten Harz 4 Antrag ohne Vermögensprüfung mussten wir über 50 Kopien mit Einkommensnachweisen und Banknachweisen einreichen, der dann aufgrund der Rente meines Mannes (1155,00) Euro schleunigst abgelehnt wurde. Von dieser kleinen Rente müssen zurzeit die Kosten für das Büro geleistet werden. Z.B. Versicherungen, Berufsgenossenschaft, Krankenkasse (bei Selbstständigen fällig, auch wenn kein Gewinn erzielt wird), Telekom, Technikpakete, Strom usw. Uns bleibt also wirklich sehr wenig zum Leben. Ich selbst bin schwerbehindert (70%; Kennzeichen G). Außerdem haben wir einen an einer Autoimmunkrankheit erkrankten Hund, bei dem die Medikamentenkosten sich monatlich auf ca. 120€ belaufen. Klar ist das Privatsache, aber es war ja nicht absehbar, dass wir je in eine solche Notlage geraten würden. Jetzt ist er seit Jahren Familienmitglied. Eine Abgabe würde er voraussichtlich nicht überleben. Alles in allem eine sehr belastende Situation. Essen gehen, Kleidungskauf, Urlaub usw. sind einfach nicht möglich.

Für die großen AG ist Geld ohne Ende vorhanden. Für uns wenig.

für freiberufliche Künstler*innen/Kulturschaffende! Gerade die mit Kindern! Ich bin NICHT HARTZ 4!!!! Ich habe 4 Kinder, bin freiberuflich tätig und von Einkommenseinbußen betroffen. Die 9000 EUR Soforthilfe waren erst eine Erleichterung, jetzt sind sie wie ein schwerer Stein. 
Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.

Es sind Reihenweise Maßnahmen angekündigt und dann nur in abgeschwächter Form umgesetzt worden. Z.B. wurde unkonditioniert Unterstützung für Azubis versprochen - wir haben eingestellt, aber die Förderungen gibt es jetzt nur für schwer von Corona betroffene Unternehmen. Und natürlich bekommen die Leute aus den Pflegeberufen NICHTs. Frustrierend.

Geld, schon alleine die Berechnungen die jetzt als Grundlage gelten sind eine Frechheit - nach Umsatz - nicht nach Gewinn!!! Wie dumm muss man sein umso etwas durch zu ziehen??? oder eher, wie frech? In den Kulturbetrieben wird das Geld im Frühjahr verdient um über den Sommer zu kommen. Da hat man dann im Juli, August keine Umsätze. Jetzt würde ich gerne trotzdem aufmachen, macht aber keinen Sinn, denn wenn ich jetzt Künstler buche die Veranstaltungen aber nicht laufen, hab ich nicht nur keinen Gewinn sondern auch noch die Hilfsgelder verloren. Wie bescheuert ist das denn? Die Förderungen müssen individueller Gestaltet sein und von Fachleuten!!!! Und nein Leute die in Ministerien sitzen sind das nicht. Aus meiner Erfahrung heraus inkompetent. An unsere Politiker sei hier nur so viel gesagt. Macht den Leuten Feuer unterm Hintern. Aber ist wohl zu viel verlangt.

Keiner denkt darüber nach, dass er selber vielleicht mal Hilfe braucht! Sämtliche Einrichtungen, die finanziell nicht so belangt werden, nehmen keine Patienten mehr auf, Diakonie, Caritas, AWO,  und ich bin am Limit und helfe, damit Patienten noch aus dem Krankenhaus entlassen werden können.

Geschäfts-Banken sind involviert und blocken eher. Größtes Hindernis sind die Banken, die a) der KfW nicht trauen und b) deshalb kaputt prüfen.

Gesprochen wurde viel. Aber wohl Symbolpolitik.

Große Unternehmen haben für fast alles Abteilungen und Experten. Ich als Kleinunternehmer nicht. Ein spezielles Programm für Kleinunternehmer wäre schön gewesen.  Stellen schaffen, die einen persönlich helfen, es geht nicht immer nur ums Geld

Die Programme scheinen eher dem Zweck einer guten Publicity für die Regierenden zu genügen als einer tatsächlichen Hilfe !

Habe ich mich in der Tiefe zu wenig mit beschäftigt. Mich ärgert nur, dass viele Wirtschaftsbetriebe und verantwortliche Wirtschaftstreibende sonst immer den Staat aus der Wirtschaft heraus halten wollen. Aber jetzt, wo es schwierig wird direkt laut nach staatlicher Hilfe rufen! Wieder einmal werden Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert. Das kann nicht sein!

Investitionen in Digitalisierung, Umwelttechnologien und Senkung der exorbitanten Sozialabgaben

Übrigens: Der Aufwand aus der MwSt.-Senkung bei uns war gering, weil wir sie nicht an die Kunden weitergeben!

Die Verbeamtung von Lehrern gehört schon aus Gründen des Solidarverständnisses im Gesundheitswesen aufgelöst.

Eine Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Multi-Resistent-Keime, (warum gehen 90% der Antibiotika - einschließlich der Reserveantibiotika in die Tiermast; und dann wundert ihr euch über dieses lächerliche Covid-19 Ding)

Fördermaßnahmen für Frauen (also Familie) IN DER WISSENSCHAFT ;  da fehlt es doch total!

KfW Darlehen zur Investition. Ist aber eher Corona unabhängig, vermute ich. 
Der Rest ist für Selbstständige eh nur eine große Mogelpackung.

Wir dürfen kein Geld verdienen, aber wir müssen doch auch leben, unsere Familien. Es kann doch nicht sein, dass in unserer eh´ mit dünnen Margen ausgestatteten Branche, jemand auch noch bestraft wird und nachhaltig wirtschaftet, z.B. Rücklagen bildet für Altersvorsorge und Investitionen. Wer soll künftig dafür arbeiten, dass ich alle amüsieren und bei Veranstaltungen entspannen und kulturell bereichern können?

Konzerne wie Wirecard hat der Finanzminister und die Kanzlerin über Jahre gedeckt- BETRÜGER und Konzerne erhalten Milliarden (angebliche Systemrelevanz, dabei sind alle Handwerksbetriebe mit dem Mittelstand mit Abstand DIE Systemrelevanz schlechthin) und den normalen Bürger bzw. Kleinere Unternehmer und Selbständige ärgert man und lässt sie sogar zum großen Teil hängen (Gastronomen zu Anfang, Messebauer und und und...)

Auch die kleinen Unterhaltungsbetriebe wie Kinos, Diskos, Schausteller, Zirkus etc. pp. sind durchs Raster gefallen. Alles Menschen, die bislang mit ihren Konzepten gut durchs Leben gekommen sind und für sich selbst gesorgt haben. Sie brauchen Hilfe - nicht Großindustrien und Prestigeobjekte wie die Lufthansa. Die haben alle supergut verdient bisher. Wenn es Kleinselbständigen gelingt, Rücklagen für die Krisenbewältigung anzulegen, sollten es diese Unternehmen auch schaffen, anstatt Superboni und Dividenden auszuzahlen. Dann müssen die Aktieninhaber eben mal Geld in die Firma tun - wie das von uns erwartet wird und bis vor 40 Jahren auch noch zu einem soliden Unternehmertum gehörte.  Das war bevor der Shareholdervalue Wahnsinn ausgebrochen ist und Rechtsanwälte, Unternehmensberater und Finanzjongleure anstatt Unternehmer an die Spitze der Großkonzerne gesetzt wurden.

Langfristige Hilfe für Künstler. Und für alle, denen das Einkommen fehlt. ALG 2 ist nicht genug und zu rigide.

Leider sind die Kriterien sehr ungerecht, denn Hilfe zielt nur darauf ab, diejenigen zu schützen, die von ihrer Arbeit ein gutes Einkommen erhalten.

Ich bin sehr unzufrieden selbst auf meine eigene Partei in dieser Angelegenheit. Weil das Konjunkturpaket die Reichen schützt, aber die Armen beseitigt. Dies ist nicht für die Sozialdemokratie geeignet. Leider In meinem Fall gibt es viele.

Es sollte mehr investiert werden in die strafrechtliche Ermittlung bei Clan-Kriminalität, Mafia-Kriminalität, Steuerhinterziehung im Großen und Betrug bei Sozialleistungen

Mehr Förderung kleinerer Unternehmen. Großunternehmen haben meist viel mehr Möglichkeiten, Krisen zu überstehen, da sie ja angeblich systemrelevant sind und sowieso vielfältige Unterstützungen bekommen. Auch wenn deren Unternehmenspolitik falsch, gar kriminell ist (siehe VW)

Hilfe für Lufthansa ohne Umweltauflagen, ohne Staatsaufsicht und ohne die Steuertricks zu verbieten war unmöglich!

Den Großen wird alles gegeben, die Kleinen werden ungleich behandelt. Im Besonderen bei Kultur- und Soloselbständigen - die sind (sorry) vom Staat in den A... gekniffen worden. Wie konntet ihr Kulturschaffende zu Hartz4 treiben? Die dortigen Mitarbeiter haben keine, absolut keine Idee, was Kultur schafft und bedeutet. Und ich rede hier nicht nur von Kultur als Musik, Bildenden Kunst, Lyrik etc... Unsere gelebte Kultur wird dort nicht verstanden - weil es die Gesetzgebung nicht vorsieht. Und das wird sich rächen- bei der Arbeiterpartei SPD - das prophezeie ich uns!!

Mehr Unterstützung für systemrelevante Berufe. Diese wurden im Nachhinein betrachtet mit Applaus allein gelassen.

Menschen mit Behinderung also meine Klientel wurde in Corona-Zeiten einfach vergessen, Lohn der Werkstatt für Behinderte gekürzt, Ambulant Betreutes Wohnen fand nicht mehr statt, Eltern und Angehörige wurden mit den Behinderten alleine gelassen....

Mietminderung und Direktzahlungen an Selbständige für Lebensunterhalt. Mir fehlt die Unterstützung, wie ich ohne Einnahmen leben soll. Die laufenden Kosten wie Miete, Strom, Leasing werden gefördert, aber von was kann ich mir Essen und Trinken kaufen ?

Allgemein empfinde ich allerdings einmal mehr den Föderalismus als Bürde, sowohl im restriktiven Bereich (Schutzmasken, ordnungspolitische Maßnahmen, Schulpolitik), als auch im Bereich der Fördermaßnahmen (Beispiel: Förderchaos Berlin). Wir benötigen dringen vernünftige bundesweite Rahmen.

Pauschalzuschüsse zum reinen Existenzminimum mit Prüfung in allerkürzester Zeit. Man hängt in einer Hotline und es geht nichts voran. Das Geld wird ja vollends versteuert UND man zahlt andere Leistungen weiter. Zudem gibt es Rückforderungen bei Betrug etc. Die Hilfen sind halbbürokratisch.

Die Steuergelder von diesen Selbständigen wurden Monat für Monat, Jahr für Jahr abkassiert und als Lösung für das vollkommen unverschuldete Dilemma kommt jetzt die Empfehlung Hartz IV zu beantragen! Das ist das allerletzte! Kurzsichtig! Unsozial! Unsolidarisch!

Ich habe das Gefühl, dass finanziell gesunde Unternehmen, die ausschließlich mit eigenem Kapital arbeiten, bestraft werden. Das hätte man fairer lösen müssen. Bitte keine "Schmarotzer" Unternehmer fördern, sondern ausschließlich solide geführte Unternehmer/n.

Auf die Inanspruchnahme von Hartz IV zu verweisen ist eine Frechheit. Große Konzerne wie die Lufthansa werden durchfinanziert. Vorstände und Manager beziehen weiterhin ihre Bezüge. Der Soloselbständige wurde aus meiner Sicht in der Corona-Krise im Stich gelassen. Jetzt kommt es noch soweit, dass Soloselbständige als Subventionsbetrüger kriminalisiert werden.

Ich würde mir als Politiker die Frage stellen, "Was muss die Politik tun, um die Aufbruchstimmung in der Bevölkerung und bei den Unternehmen zu fördern?" Keine Theorie, sondern Prüfung der Auswirkungen in der Praxis. Theorien gibt es ja genug.

Statt der (indirekt wirksamen) Mehrwertsteuersenkung hätte ich mir mehr direkte Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger gewünscht - insbesondere für Alleinerziehende und Familien mit kleinen Kindern.

Statt der aufwändigen und zeit- und kostenintensiven Mehrwertsteuersenkung hätte man bspw. viel einfacher die Rundfunkgebühren für ein halbes Jahr erstatten können oder Konsumgutscheine an die Haushalte verteilen können. Damit hätte man sich viele Millionen an Umstellungskosten ersparen können.

Statt USt Senkung lieber direkt 250€/Bürger

Übersetzung der politischen Entscheidungen in den Regelungsraum der Hausbanken und Wirtschaftsprüfer

Um Geld ausgeben zu können, muss eine Umverteilung von reich zu arm erfolgen. Millionäre konsumieren zu wenig. Bedarfe von unteren Einkommensschichten können nicht gedeckt werden.

Unbürokratisch Hilfe für kleine Unternehmen ohne Nebenkosten für Steuerberater

Lehrkräfte zur Arbeit verpflichten z. B. Sportlehrer für Kinderbetreuung oder Betreuung von Heiminsassen zur Entlastung der Pflegekräfte

Ich halte die Förderung über Darlehen für sinnfrei: drohende Insolvenzen werden nur von "während der Krise" auf "nach der Krise" verschoben. Die korrekte Lösung wäre gewesen "Geld drucken" und die Belastung Gesamtvolkswirtschaftlich über die Inflation aufzufangen. Dies hätte aber eine gesamteuropäische Aktion erfordert, die leider in der derzeitigen Europa-Konstellation nicht leistbar ist.

Verbesserung der Löhne im Schul- und Erzieherbereich. Kürzung von Pensionen im öffentlich. Dienst die viel zu hoch sind.

vernünftige ökologisch nachhaltige Förderung (z.B. ist die Förderung von Plug-In Hybriden vollkommener Unsinn, ebenso wie die Förderung von E-Autos mit hunderten PS).

Warum werden angestellte Ärzte nicht besser bezahlt, sie sind die wirklichen Helden der Corona-Krise, sie erhalten weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld und nach 6 Jahren Studium und 6 Jahren Sklavenarbeit im Krankenhaus einen (vergleichbaren) Hungerlohn

Was sollen die Steuer- Senkungen, wenn es keinen Umsatz gibt? Falls wir noch einmal eine Saison haben werden, dann sind die Steuern wieder angehoben. Wenn der Mindestlohn auf 12 € steigt, rechnet sich der Betrieb nicht mehr. Ich habe schon im Frühjahr die Rechnungen aus meinen Ersparnissen zahlen müssen, OK verteilt mal weiter von ganz klein nach klein, Genossen... und bitte denkt daran Starbucks  und McDoof zu schonen, darin seid Ihr wirklich gut.

Welches Konjunkturpaket? Die Rettung der Lufthansa und der Aktionäre der Fahrzeugindustrie? Ganz toll... JETZT muss das Grundeinkommen her und die gesetzliche Versicherung und Rentenvorsorge für jeden!

Zu großes Ungleichgewicht, zu kurzfristig gedacht und zu wenig Überprüfung

Zuschüsse für Selbständige z.B. für KV-, PV- und RV-Beiträge. Aber das ist zu wirtschaftlich gedacht für die heutige Partei. Lieber greift man in die sozialistische Mottenkiste. Dass sich Gesellschaft und deren Herausforderungen gerade massiv verändern, ist leider noch nicht angekommen. Dafür gibt es auch zu viele Berufspolitiker in ihrer Blase ...

Für das Klientel mit Mini-Rente hat die Politik keine Antworten. Das bedingungslose Grundeinkommen könnte diese Lücke schließen. Leider gibt es dieses Einkommen noch nicht!

Das Rückfordern von Zuschüssen wird zum Desaster

Dass die Soforthilfe nicht oder nur teilweise zur Deckung des Lebensunterhalts verwendet werden darf und dies nicht wirklich klar ist, finde ich schwer erträglich. Es sollte unbedingt geändert werden.

Der Einzelhandel vor Ort muss gefördert werden und nicht immer nur gegängelt, als kleiner Einzelhändler muss man heute so viele Vorschriften beachten, die kann man alle gar nicht mehr kennen.

Eine grundlegende Verpflichtung zur Kreditvergabe der Banken.

Für diejenigen die nicht eh schon kurz vor der Insolvenz stehen sollte auch etwas gemacht werden

Für Kultur, und zwar nicht ein verkleidetes Hartz IV

Förderung von Großkonzernen ohne Gegenleistung sollten nur auf Darlehensbasis erfolgen und unter der Bedingung der Nachhaltigkeit und der Verpflichtung zum Verzicht auf Boni-Zahlungen

Ich sehe zu wenig Beachtung der Situation der Veranstaltungs- und der Gastronomie-Branche. Auch fehlt mir ein Konzept für Kunst und Kultur.

Freischaffende Künstler könnten über Hartz IV dazu gezwungen werden, ihren Beruf aufzugeben, um ungelernte Hilfstätigkeiten auszuüben. Dann gibt es in Deutschland nicht nur jede Menge studierter Taxifahrer, sondern auch Regaleinräumer mit Hochschulstudium und Schauspielausbildung. Ressourcenverschwendung.

Konkret sofort Hilfen für Branchen, die nachweislich sehr hart betroffen sind. Nicht nur Instrumente für große Konzerne sondern auch für die kleineren Betriebe !!

Die Förderprogramme sind nicht zukunftsorientiert. Jetzt wo so viel draußen gearbeitet werden kann, wie z.B. von Menschen die Messen und Konzerte aufgebaut haben, könnte man ein Solarenergie Programm auflegen. Viele brauchen jetzt andere berufliche Alternativen.

Schadensersatz für die bedingungslose Bereitschaft, die Firma zu schließen! Es kann doch nicht sein, dass nur weil jemand keine laufenden betrieblichen Kosten hat, aus allen Hilfsprogrammen ausgeschlossen wird. Von was sollen diese Menschen leben? Viele kleine Soloselbständige arbeiten, um ihren laufenden Lebensunterhalt bestreiten zu können. Wo ist die Wertschätzung für diese Menschen? 

Bereich Kultur und freischaffende Künstler, Gastronomie, Hotelbranche fehlt ein Konzept. Es fehlt an einer Grundsicherung.

Wenn schon kein Grundeinkommen für alle, dann wenigstens eins für freischaffende Künstler, mindestens sechs Monate, besser zwölf.

Bei Einzelkämpfern wie mir sind Einnahmen auch gleich Gehalt und Lebensunterhalt - doch dafür sind die Förderungen nicht!

Dauerhafte bedingungslose Zuschüsse für Dienstleister, die massive Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben. Dies muss aber ohne Wirtschaftsprüfer geschehen, denn der kostet im Schnitt 2000 bis 3000 Euro, die man als Selbstständiger in Notlage nicht hat. 


[1] Angefangen haben den umfangreichen Fragebogen sogar 1260 Mitglieder, was für eine Umfrage wie diese eine hervorragende Quote ist. Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön an alle, aber auch an die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*, die an der Auswertung beteiligt waren.

[2] Eine Liste mit den Beteiligungen (Page 4/5) könnte man im Anhang einfügen; das würde vlt. das Interesse in den LVs erhöhen. Allerdings sind die zahlen aus den Neuen BuLändern tlw. sehr schwach. 

[3] In Summe nur 690, nicht 750….

[4] Detaillierte Aufstellungen mit den – nach Themengebieten gegliederten -Aussagen finden sich in den Anhängen 1 und 2

[6] Eigentlich merkwürdig, wenn man bedenkt, dass nur unsere Mitglieder und nur Unternehmer befragt wurden