Auf "ags-aktuell.de" befinden sich Beiträge aus Bund und Ländern, von den Arbeitsforen sowie von Organisationen und Verbänden, die sich mit AGS- relevanten Themen befassen.
Die Inhalte entsprechen nicht immer den Vorstellungen der SPD und werden nicht immer von der AGS geteilt. Sie dienen aber als Diskussionsgrundlage.
Beiträge aus den Ländern und Bezirken werden gerne aufgenommen, bitte an den Redakteur (andre.bruemmer@ags-bund.de) senden.
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André Brümmer
Redakteur
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Acht Stunden KI-Kompetenz, zwei IT-Experten und viele spannende Diskussionen: Die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen, Klein- und Mittelständischen Unternehmen in der SPD (AGS) zeigte, welche Chancen Künstliche Intelligenz für Wirtschaft und Gesellschaft eröffnet – und warum der Mensch die Kontrolle behalten muss.
Am 24. und 31. Oktober 2026 veranstalteten die AGS-Bundesvorstandsmitglieder und IT-Unternehmer Andreas Bieber und Kai-Olaf von Wolff eine zweiteilige Online-Schulung zur Vermittlung von KI-Kompetenz gemäß Artikel 4 des europäischen KI-Gesetzes (EU AI Act). In insgesamt acht Stunden erhielten die Teilnehmenden fundierte Einblicke in die technischen Grundlagen, wirtschaftlichen Möglichkeiten und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz.
Andreas Bieber, stellvertretender AGS-Bundesvorsitzender, führte im ersten vierstündigen Schulungsblock von den historischen Anfängen der Informationsverarbeitung bis zu modernen KI-Systemen.
Im Mittelpunkt standen die enorm wachsenden Datenmengen, leistungsfähige Rechenzentren und die weltweite Abhängigkeit von wenigen großen Technologiekonzernen. Besonders kritisch beleuchtete Bieber Europas Abhängigkeit von amerikanischen Cloud-Anbietern und die damit verbundenen Herausforderungen für Datenschutz, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität.
An Beispielen aus Medien, Marketing und Industrie zeigte er, wie KI Arbeitsprozesse vereinfachen, Kosten reduzieren und neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen kann. Gleichzeitig warnte er vor manipulierten Informationen, diskriminierenden Algorithmen und dem Verlust menschlicher Entscheidungshoheit.
Seine zentrale Botschaft: KI muss Co-Pilot bleiben – der Mensch gehört ans Steuer!
Im zweiten vierstündigen Schulungsblock stellte Kai-Olaf von Wolff die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen der KI-Entwicklung in den Mittelpunkt.
In einer lebhaften, dialogorientierten Diskussion wurden zwanzig aktuelle Themen aufgegriffen: von IT-Sicherheit und Haftungsfragen über die Zukunft von Arbeitsplätzen bis zur wirtschaftlichen Macht internationaler Technologiekonzerne.
Praxisbeispiele zeigten, dass bereits heute auch kleinere Unternehmen mithilfe von KI eigene Software entwickeln, Geschäftsprozesse automatisieren und erhebliche Kosten einsparen können.
Doch wer haftet, wenn KI Fehler macht? Was geschieht mit Arbeitsplätzen, die durch Automatisierung wegfallen? Und wie können kleine Unternehmen im Wettbewerb mit milliardenschweren Technologiekonzernen bestehen?
Von Wolff betonte die Notwendigkeit international abgestimmter Sicherheitsstandards, klarer Verantwortlichkeiten und eines fairen regulatorischen Rahmens. Diskutiert wurden auch lokale KI-Lösungen und die Idee einer öffentlich geförderten KI-Infrastruktur.
Falk als AGS-Bezirksvorsitzender der SPD bestätigt
Der Eppsteiner Unternehmensberater und Sozialdemokrat Dr. Dieter Falk wurde am 19.10 2026 in Frankfurt zum sechsten Mal für zwei Jahre als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen (AGS) in der SPD in Hessen-Süd gewählt. Bei den Wahlen zum Vorstand, die auch diesmal weitere Personen aus dem Main-Taunus-Kreis hervorbrachten, wurde Falk einstimmig in seinem Amt bestätigt.
Die Begrüßungsrede hielt erstmals ein hessischer Juso-Vorsitzender, Lukas Schneider aus Frankfurt. Er betonte, dass mehr Zuversicht nötig sei, um Deutschland weiter an der Spitze zu halten, und dass man sich dabei mit den Selbstständigen einig sei. Die Keynote zum Thema „Deutschland und China - Keine Angst vor dem Drachen!“ hielt Dr. Joachim Trede, ehemaliger Büroleiter der KfW in Peking. Er räumte mit Fakten viele falsche Vorstellungen über die vermeintlich universelle Vormachtstellung Chinas beiseite, hob die sehr hohe Wertschätzung hervor, die die Chinesen Deutschland gegenüber hegen, und ermutigte auch Mittelständler, in China zu investieren.
Ein Antrag Falks zu gleicher Bezahlung (equal pay) von Frauen auch und gerade in kleinen und mittleren Betrieben wurde ebenfalls einstimmig angenommen und soll dem Bundesparteitag der SPD im Januar 2027 vorgelegt werden.
Oer- Erkenschwick, d. 17.Oktober 2026
Klausurtagung des Landesvorstandes der AGSNRW (Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD, der Wirtschaftsvereinigung der SPD)
Die anwesenden Vorstandsmitglieder verabschiedeten als ein Ergebnis ihrer Arbeit die
VESTISCHE ERKLÄRUNG:
Keine Bildungswüste NRW!
Bildung ist für unser Land der wichtigste Rohstoff! Sie hat größte Bedeutung - nicht nur für uns alle als BürgerInnen, sondern auch und insbesondere für uns als UnternehmerInnen, ArbeitgeberInnen und Ausbildungsbetriebe.
Aufgabe der Politik ist es, die „Erschließung dieses Rohstoffes“ durch Finanzierung und setzen von Rahmenbedingungen zu ermöglichen.
Diese Aufgabe sehen wir in NRW als nicht erfüllt an!
Die pro Kopf-Ausgaben in anderen Bundesländern liegen bis zu 50% höher als in NRW (Sachsen, Bayern, Hamburg), geringer sie nur in den Ländern Brandenburg und Bremen! („Statista“ Bildungsmonitor 11. September 2025).
Fazit: In fast allen anderen Bundesländern ist Bildung den Landesregierungen mehr wert als in NRW, trotz ebenfalls bestehender Haushaltsprobleme. Sie setzen andere Prioritäten!
Wir müssen gemäß der Stärke unseres Landes in der Förderung aller Bildungszweige einen Spitzenplatz im Länder-Ranking einnehmen, um die Zukunft von NRW zu sichern!
Wir selbständigen Sozialdemokraten fordern neben ausreichender Finanzierung:
Wir als Sozialdemokraten sind bereit, die Landesregierung konstruktiv bei allen Maßnahmen zu begleiten, die den definierten Zielen dienen!
Der Vorstand der AGSNRW