Auf "ags-aktuell.de" befinden sich Beiträge aus Bund und Ländern, von den Arbeitsforen sowie von Organisationen und Verbänden, die sich mit AGS- relevanten Themen befassen.
Die Inhalte entsprechen nicht immer den Vorstellungen der SPD und werden nicht immer von der AGS geteilt. Sie dienen aber als Diskussionsgrundlage.
Beiträge aus den Ländern und Bezirken werden gerne aufgenommen, bitte an den Redakteur (andre.bruemmer@ags-bund.de) senden.
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André Brümmer
Redakteur
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NRW/Düsseldorf, 8.Januar2026
HANDWERK.NRW und DZ BANK hatten zum traditionellen Dreikönigstreffen 2026 in die DZ- Bank eingeladen.
NRW- HWK- Präsident Andreas Ehlert begrüßte die Gäste und sprach ein Eingangs- Statement. Er kritisierte Behörden (Und den Gesetzgeber), die Unternehmen unter Generalverdacht stellten, anstatt Vertrauen in die Rechtschaffenheit der UnternehmerInnen zu haben: „Behandelt uns wie weiße Schafe!“.
Es folgte der Auftritt der Sternsinger. Sie wünschten (ausdrücklich allen Menschen, egal, welcher Religion oder Herkunft) ein gutes Jahr.
Für den Gastgeber begrüßte Dr. Christian Bruckmann vom Vorstand der DZ- Bank die Gäste. Sein Thema war "KI- Sicherheit als große Herausforderung für alle".
Festredner war dieses Jahr Prof. Dr. Justus Haucamp, Direktor, Düsseldorfr Institute for Competition Economics (DICE) der Heinrich Heine Universität. Er sprach zur Wirtschaftsentwicklung.
Das „Dreikönigsessen“ beschloss die auch inhaltlich interessante Veranstaltung. Es bot AGS- Vertreter André Brümmer die Möglichkeit zur Kontaktpflege und zum Austausch.
AGS ZU: LOHNFORTZAHLUNG IM KRANKHEITSFALL
Veröffentlicht am 06.01.2026 in Arbeit und Wirtschaft
AGS: Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erhalten, aber Missbrauch bekämpfen
Die Vorsitzenden der AGS, Renate Kürzdörfer und Ralph Weinbrecht, erklären zu den Vorschlägen des BDA und der Spitze des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), die Lohnfortzahlung in Frage zu stellen:
Das Jahr ist kaum ein paar Stunden alt, da treiben die Arbeitgeber mal wieder ein uraltes Thema aus der Mottenkiste, wie die "Sau durchs Dorf“ und fordern die Begrenzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Die AGS fordert seit langer Zeit wiederholt, Berufliche und akademische Bildung gleichzustellen.
Zu diesem Thema :
Esra Limbacher, Sprecher des Seeheimer Kreises und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, betont: „Noch immer entscheiden sich zu viele junge Menschen fast automatisch für ein Studium, ohne die vielfältigen Chancen, Karrierewege und Perspektiven im Handwerk zu kennen." Deshalb setzt er sich dafür ein, dass ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb künftig für alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland verpflichtend wird, damit mehr junge Menschen das Handwerk als echte Aufstiegs- und Zukunftschance entdecken.
Ich bin der/die Weihnachtswichtel- Mann/Frau der AGS.
Mein Gruß an Euch:
Frohe Weihnachten
Meine Wünsche für das Jahr 2026 sind:
Gesundheit,
Glück,
Erfolg und endlich
Frieden
Und wer die Weihnachtsbotschaft der AGS in bewegten Bildern sehen möchte, möge den Link öffnen:
Unser Weihnachtsfilm, beauftragt vom Bundesvorstand der AGS, gefertigt von Dominik Fell.
AGS zum Mercosur-Abkommen:
Jetzt unterschreiben!
Pressemitteilung
Berlin, den 17. Dezember 2025
Die Arbeitsgemeinschaft der AGS in der SPD ist sich mit MdEP Bernd Lange, S&D-Fraktion, einig: Nach 25 Verhandlungsjahren ist jetzt wirklich die Zeit gekommen, dass die EU mit den Mercosur-Staaten das Freihandelsabkommen unterschreibt. „Die veränderte geopolitische Lage mit der verschärften Konkurrenz der Großmächte, dem Einsatz von Zöllen als politische Waffe und der Infragestellung der westlichen Partnerschaft machen es zwingend geboten, dass Deutschland und die EU endlich ihre wirtschaftspolitischen Interessen in der Welt wahrnehmen,“ fordern die AGS-Vorsitzenden Ralph Weinbrecht und Renate Kürzdörfer.
Die Zeitenwende mache es erforderlich, dass wir uns mit den wichtigen Handels- und Rohstoffpartnern in Südamerika enger verbinden und damit bestehende Handelshürden endlich abbauen. Ralph Weinbrecht: „Mit dem DIHK sind wir einer Meinung. Das Abkommen bietet durch gegenseitige Zollsenkungen und Marktöffnungen erhebliche wirtschaftliche Potenziale. Engere Partnerschaften für Handel und Investitionen ermöglichen deutschen Unternehmen, ihre Lieferketten zu diversifizieren und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.“
Derzeit sind rd. 85% der europäischen Ausfuhren in die Mercosur-Staaten mit Zöllen belegt. Das verursacht Zusatzkosten von rd. vier Milliarden Euro jährlich. Insgesamt exportieren 12.500 deutsche Unternehmen in die Region, davon 72% kleine und mittlere Betriebe.