Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD, AGS:

Für eine soziale, nachhaltige und ökologische Wirtschaft

ags-aktuell: Beiträge aus Bund, Ländern und Arbeitsforen

Auf "ags-aktuell.de"  befinden sich Beiträge aus Bund und Ländern, von den Arbeitsforen sowie von Organisationen und Verbänden, die sich mit AGS- relevanten Themen befassen.

Die Inhalte entsprechen nicht immer den Vorstellungen der SPD und werden nicht immer von der AGS geteilt. Sie dienen aber als Diskussionsgrundlage. 

Beiträge aus den Ländern und Bezirken werden gerne aufgenommen, bitte an den Redakteur (andre.bruemmer@ags-bund.de) senden. 

Info: Um Urheberrechtsstreitigkeiten zu vermeiden haben wir alle Fotos zu älteren Beiträgen gelöscht. Wir bitten um Verständnis.

André Brümmer

Redakteur

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SPD: Beste Bildung muss Zukunftsmodell werden!

SPD, Berlin, 07.09.2026:

Zukunftsmodell statt Auslaufmodell:

Beste Bildung –

nachhaltig gemeinsam finanziert!

Für die aktuell wierder sichtbare Bildungskatastrophe (PISA!) in unserem Land hat die SPD folgende  Botschaften:

Bildung beginnt in der Kita. Deshalb machen wir Kitas schrittweise gebührenfrei. Gute Kitas

stärken Kinder, entlasten Familien und sorgen für faire Chancen – unabhängig von Einkommen,

Wohnort und Herkunft.

1. Gleiche Bildungschancen beginnen in der Kita

Kitas sind die ersten öffentlichen Bildungsorte außerhalb der Familie. Hier entwickeln Kinder

Sprache, Selbstständigkeit, Bewegung und soziale Fähigkeiten. Gute Kitas erkennen

Unterstützungsbedarf früh. Damit kein Kind mit Nachteilen in die Schule startet, muss der

Entwicklungsstand spätestens mit vier Jahren und bei der Einschulung festgestellt werden.

Kinder, die Unterstützung brauchen, müssen sie verbindlich und passgenau bekommen.

2. Gebührenfreie Kitas schaffen Spielraum für Familien und stärken Gleichstellung

Familien brauchen Kitas, auf die sie sich verlassen können: zeitlich, pädagogisch und finanziell.

Gebührenfreiheit sorgt dafür, dass Familien Monat für Monat mehr von ihrem Einkommen

bleibt. Sie schafft finanziellen Spielraum und erleichtert es Eltern, Beruf und Familie

selbstbestimmt zu verbinden. Das stärkt besonders Frauen in ihrer eigenständigen Lebens- und

Erwerbsplanung.

3. Gemeinsame Kitas stärken Zusammenhalt und Demokratie

Gute öffentliche Kitas bringen Kinder mit unterschiedlichen Erfahrungen und

Lebensgeschichten zusammen. Sie erleben Vielfalt, schließen Freundschaften und lernen,

füreinander Verantwortung zu übernehmen. Das stärkt Zusammenhalt und Demokratie von

Anfang an.

4. Gute frühe Bildung darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern

Ob ein Kind eine gute Kita besucht, darf weder vom Einkommen der Eltern noch vom Wohnort

abhängen. Hohe Beiträge halten Familien davon ab, frühkindliche Bildung zu nutzen. Was für

Schule, Ausbildung und Studium gilt, muss auch für Kitas gelten: Bildung muss allen

offenstehen.

Damit Gebührenfreiheit dauerhaft und gerecht finanziert werden kann, müssen sehr große

Erbschaften ihren fairen Beitrag leisten. Unser Reformvorschlag für die Erbschaft- und

Schenkungsteuer beendet ungerechte Privilegien bei großen Betriebsvermögen. Die

zusätzlichen Einnahmen investieren wir in gute Bildung und gebührenfreie Kitas.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Parteivorstand

Island auf dem weg in die EU?

Berlin, 28. August 2026 – Einen Tag vor dem Referendum über die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen in Island sieht die Europäische Bewegung Deutschland e.V. (EBD) die erneute europapolitische Debatte im Land als bemerkenswertes Signal. Dass ein wirtschaftlich starkes, demokratisch gefestigtes und bereits eng mit der Europäischen Union verbundenes Land seine europäische Option erneut zur Abstimmung stellt, spricht für eine neue Erweiterungsdynamik in Europa.

Am 29. August entscheiden die Isländerinnen und Isländer nicht über einen EU-Beitritt, sondern über die Wiederaufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union. Im Falle eines Ja sollten EU und Mitgliedstaaten bereit sein, den Prozess zügig, transparent und ergebnisoffen wieder aufzunehmen. Über einen möglichen Beitritt soll die isländische Bevölkerung anschließend erneut entscheiden. 

DIHK zur Beruflichen Bildung

Brüssel, 24.8.26: DIHK thematisiert Berrufliche Aus- und Weiterbildung

Aus- und Weiterbildung: Wettbewerbsfähigkeit ist eine Kompetenzfrage
Fast eine halbe Million junger Menschen schlagen in Deutschland zum Ausbildungsstart 2026 ein neues Kapitel auf. Einige haben ihre Ausbildung bereits im August begonnen, viele weitere starten im September. Mit dieser Zukunftsentscheidung stellen die Berufseinsteiger nicht nur ihre persönlichen Weichen. Der Erfolg der dualen Ausbildung hierzulande beeinflusst auch die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Anke Rehlinger: Eine starke Stimme, auch für die Wirtschaft!

Screenshot der Veranstaltung

Online, 13.08.2026

Der Managerkreis e.V. hatte eingeladen zu einem "Zoom"- Meeting in der Reihe: "Managerkreis- Lunch- Debatte". Referentin und Thema: 

ANKE REHLINGER: Wege aus der Wirtschaftskrise- Zeit der Reformen.

Aus der Einladung:

Welchen Einfluss haben die Reformen auf das Superwahljahr 2026?

Wie kann die deutsche Wirtschaft zielsicher in Schwung kommen?

Silke Hillesheim, Vorstandsmitglied des Managerkreises moderierte.

Von der Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger gab es ein  Eingangsstatement, es folgten einige Diskussioinsrunden mit Fragen der zahlreichen Teilnehmer an Anke, die teilweise über das aktuelle Thema hinaus gingen. Souverän und kompetent ging Anke auf alle Fragen ein.

Ankes Fazit nach intensivem Austausch: :

a) Wirtschaftswachstun ist das Gebot der Stunde.

(Ohne Wachstum keine spürbare Verbesserung der Situation des Landes und damit weiterhin Bestand von Zukunftsängsten bei vielen Menschen, die dann für AFD- Parolen anfällig sind).

b) Soziale Meduien haben größste Bedeutung für die Verbreitung von Narrativen.

( Regulierung der Sozialen Medien muss ein "hörbar werden" auch der demokratischen Kräfte ermöglichen).

Zu den TeilnehmerInnen gehörten die AGS- Bundesvorsitzenden Renate Kürzdörfer und Ralph Weinbrecht (die auch inhaltliche Beiträge lieferten), sowie Anna Stvrtecky, Dr. Dieter Falk und Andre Brümmer.

Sie erlebten eine Genossin aus dem Führungskreis der SPD, die bodenständig und kompetent ist, die sich chnörkellos und verständlich ausdrück und ohne übliche Phrasen auskommt. Das zeigte sie auch bei dieser Veranstaltung und das tat gut! 

Anke zeigte sich bereit, über das Wirtschaftspapier der AGS an einem gesonderten Termin zu sprechen.

Mehr von solchen PolitikerInnen wie Anke Rehlinger könnte die SPD gut gebrauchen.  

Für die AGS besonders bedeutend: Anke hat auch ein Ohr für dier Wirtschaft!

 

Rente: AGS setzt sich für Mitarbeiter*Innen ein!

AGS unterstützt Schwesig und Rehlinger:

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, darf nicht zum Sparmodell der Rentenreform werden

 Berlin, 4. August 2026 – Die Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS) unterstützt die klare Haltung der Ministerpräsidentinnen Manuela Schwesig und Anke Rehlinger, an der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren festzuhalten. Aus Sicht der AGS wäre es der falsche Weg, notwendige Reformen der Alterssicherung ausgerechnet zulasten derjenigen zu finanzieren, die über Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernommen, Beiträge gezahlt und den Wohlstand unseres Landes mit erarbeitet haben.

„Wer 45 Jahre gearbeitet und in die Sozialversicherung eingezahlt hat, hat Anspruch auf Verlässlichkeit. Die abschlagsfreie Rente ist keine Sonderleistung, sondern Ausdruck eines fairen Generationenvertrags“, erklären die AGS-Bundesvorsitzenden Ralph Weinbrecht und Renate Kürzdörfer.

Die AGS teilt zugleich die Einschätzung, dass die Sozialversicherungssysteme vor tiefgreifenden Reformen stehen. Diese Reformen seien notwendig – sie müssten jedoch an den tatsächlichen Ursachen ansetzen.

„Nicht die Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, sind das Finanzierungsproblem unseres Sozialstaats. Wir müssen vielmehr die Finanzierungsbasis verbreitern und die Sozialversicherung zukunftsfest aufstellen.

Aus Sicht der AGS gehören dazu insbesondere:

  • die schrittweise Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die Sozialversicherung,
  • die vollständige Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln,
  • eine stärkere Orientierung der gesetzlichen Rente an tatsächlichen Beitragszeiten,
  • die Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge,
  • sowie eine langfristige Harmonisierung der unterschiedlichen Alterssicherungssysteme. 

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie ihre Beschäftigten hätten ein großes Interesse an dauerhaft stabilen Sozialversicherungsbeiträgen. Deshalb müsse die Finanzierung des Sozialstaats künftig breiter aufgestellt werden.

„Arbeit darf nicht dauerhaft der einzige Faktor sein, über den unser Sozialstaat finanziert wird. Wenn wir Beschäftigung sichern, Unternehmen stärken und zugleich soziale Sicherheit erhalten wollen, brauchen wir den Mut zu strukturellen Reformen statt symbolischer Kürzungsdebatten“, betonen Weinbrecht und Kürzdörfer.

Die AGS appelliert deshalb an die Rentenkommission und die Bundesregierung, die aktuelle Debatte nicht auf die Frage des Renteneintrittsalters zu verengen. Notwendig sei eine Reform, die Leistung anerkennt, Solidarität stärkt und die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme langfristig auf eine gerechtere Grundlage stellt.