Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD, AGS:

Für eine soziale, nachhaltige und ökologische Wirtschaft

Landwirte auf neuen Wegen…

"Aus den Bundesländern":

Wadersloh/NRW, 28.08.2026

Auch Landwirte sind Selbständige! Ihr Tun, insbesondere innivative Geschäftsmodelle finden unsere Beachtung!

Heidelbeeren und Strom vom Acker im Münsterland: Die AGS-NRW warbwiederholt zu Gast bei Landwirt Hoberg in Wadersloh.

AGS fordert gegenfinanzierte Spritpreisbreme: Sofort!

AGS fordert Spritpreisbremse für den Mittelstand – Übergewinnsteuer soll Entlastung finanzieren

Berlin, 17. September 2026. Angesichts der stark gestiegenen Energie- und Kraftstoffpreise fordert die Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS) schnelle Entlastungen für kleine und mittlere Unternehmen. Dazu gehören eine zeitlich befristete Spritpreisbremse sowie niedrigere Abgaben auf Kraftstoffe und die Energieträger Öl und Gas. Finanziert werden sollen die Entlastungen durch eine Übergewinnsteuer auf außergewöhnliche Krisengewinne der Energie- und Mineralölwirtschaft.

 

DIHK zur Beruflichen Bildung

Brüssel, 24.8.26: DIHK thematisiert Berrufliche Aus- und Weiterbildung

Aus- und Weiterbildung: Wettbewerbsfähigkeit ist eine Kompetenzfrage
Fast eine halbe Million junger Menschen schlagen in Deutschland zum Ausbildungsstart 2026 ein neues Kapitel auf. Einige haben ihre Ausbildung bereits im August begonnen, viele weitere starten im September. Mit dieser Zukunftsentscheidung stellen die Berufseinsteiger nicht nur ihre persönlichen Weichen. Der Erfolg der dualen Ausbildung hierzulande beeinflusst auch die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Rente: AGS setzt sich für Mitarbeiter*Innen ein!

 

AGS unterstützt Schwesig und Rehlinger:

Wer 45 Jahre gearbeitet hat, darf nicht zum Sparmodell der Rentenreform werden

 Berlin, 4. August 2026 – Die Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS) unterstützt die klare Haltung der Ministerpräsidentinnen Manuela Schwesig und Anke Rehlinger, an der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren festzuhalten. Aus Sicht der AGS wäre es der falsche Weg, notwendige Reformen der Alterssicherung ausgerechnet zulasten derjenigen zu finanzieren, die über Jahrzehnte hinweg Verantwortung übernommen, Beiträge gezahlt und den Wohlstand unseres Landes mit erarbeitet haben.

„Wer 45 Jahre gearbeitet und in die Sozialversicherung eingezahlt hat, hat Anspruch auf Verlässlichkeit. Die abschlagsfreie Rente ist keine Sonderleistung, sondern Ausdruck eines fairen Generationenvertrags“, erklären die AGS-Bundesvorsitzenden Ralph Weinbrecht und Renate Kürzdörfer.

Die AGS teilt zugleich die Einschätzung, dass die Sozialversicherungssysteme vor tiefgreifenden Reformen stehen. Diese Reformen seien notwendig – sie müssten jedoch an den tatsächlichen Ursachen ansetzen.

„Nicht die Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, sind das Finanzierungsproblem unseres Sozialstaats. Wir müssen vielmehr die Finanzierungsbasis verbreitern und die Sozialversicherung zukunftsfest aufstellen.“

Aus Sicht der AGS gehören dazu insbesondere:

  • die schrittweise Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die Sozialversicherung,
  • die vollständige Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln,
  • eine stärkere Orientierung der gesetzlichen Rente an tatsächlichen Beitragszeiten,
  • die Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge,
  • sowie eine langfristige Harmonisierung der unterschiedlichen Alterssicherungssysteme. 

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie ihre Beschäftigten hätten ein großes Interesse an dauerhaft stabilen Sozialversicherungsbeiträgen. Deshalb müsse die Finanzierung des Sozialstaats künftig breiter aufgestellt werden.

„Arbeit darf nicht dauerhaft der einzige Faktor sein, über den unser Sozialstaat finanziert wird. Wenn wir Beschäftigung sichern, Unternehmen stärken und zugleich soziale Sicherheit erhalten wollen, brauchen wir den Mut zu strukturellen Reformen statt symbolischer Kürzungsdebatten“, betonen Weinbrecht und Kürzdörfer.

Die AGS appelliert deshalb an die Rentenkommission und die Bundesregierung, die aktuelle Debatte nicht auf die Frage des Renteneintrittsalters zu verengen. Notwendig sei eine Reform, die Leistung anerkennt, Solidarität stärkt und die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme langfristig auf eine gerechtere Grundlage stellt. 

Ausbildungszahlen im Handwerk gestiegen!

ZDH: Ausbildungszahlen im Handwerk gestiegen

Das Handwerk in Deutschland findet wieder mehr Nachwuchs - die Zahl der Ausbildungverträge hat zugenommen. Handwerkspräsident Dittrich spricht von einem Lichtblick und nennt für den Anstieg mehrere Gründe.

Im Handwerk steigen gegen den Trend in der Gesamtwirtschaft die Ausbildungszahlen: Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, sprach von einem Lichtblick in einer insgesamt schwierigen Lage. "Wir steuern auf das vierte Jahr in Folge mit steigenden Neuvertragszahlen zu", sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Zwischen Januar und Juni 2026 seien bereits knapp 67.800 neue Ausbildungsverträge in die Lehrlingsrollen eingetragen - über 3.160 Verträge beziehungsweise 4,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Einen so hohen Juni-Wert hatten wir zuletzt 2018. Das ist eine nachdrückliche Botschaft: Junge Menschen entscheiden sich bewusst für das Handwerk." In einigen Kammerbezirken gebe es sogar zweistellige Zuwächse.