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AGS und ZDH fordern Gleichwertigkeit für berufliche Bildung

20. April 2022: AGS thematisiert den Stand der beruflichen Bildung

Die Arbeitsgruppe "Handwerk, Ausbildung und Berufschancen"   des Bundesvorstandes der AGS beschäftigte sich in einem Online- Meeting mit dem Thema: "Berufliche Bildung". Die Arbeitskreis- Mitglieder Ralph Weinbrecht (AGS- Bundesvorsitzender),  Jörg Neigefindt, Andre Brümmer und Jan Lederer berieten über das von Ihnen gewählte Schwerpunktthema "Berufliche Ausbildung". Es wurden verschiedene Szenarien erörtert, wie die berufliche Bildung attraktiver werden-  und die Gleichwertigkeit mit z.B. der akademischen Bildung hergestellt werden kann. Es soll dazu noch in 2022 eine Veranstaltung geben.

 

Wie richtig die Auswahl des Themas  durch die Arbeitsgruppe ist, zeigt ein Bericht des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), zu dem die AGS enge Kontakte pflegt. Der ZDH berichtet in seiner April- Ausgabe von ZDH-KOMPAKT:                 

 

Gleichwertigkeit für berufliche Bildung – DQR rechtlich verankern 

HINTERGRUND 

Die Zahl der offenen Ausbildungsplätze im Handwerk steigt kontinuierlich. Allein 2021 blieben 18.800 Ausbildungsplätze unbesetzt, doppelt so viele wie noch 10 Jahre zuvor. Demgegenüber ist die Studienanfängerquote seit der Jahrtausendwende von rund 30 Prozent auf mittlerweile über 50 Prozent gestiegen. Für viele junge Menschen, auch für Lehrer und Eltern ist das Bewusstsein von der Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung verloren gegangen. 

Ein wichtiges Instrument für die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner bzw. akademischer Bildung ist der Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR). Über seine Koppelung an den europäischen Referenzrahmen EQR sorgt der DQR für Transparenz und Vergleichbarkeit von Qualifikationen national und auf europäischer Ebene. 

 

Falk- Förderpreis für erfolgreiche Nicht-akademische Schulabgänger"
v.li.n.r.: Dr. Dieter Falk, Felix Rößler

Eppstein/Hessen, 24.11.2021: Falk- Förderpreis in Eppstein verliehen.

Nach 2018 und 2019 wurde dieses Jahr trotz Corona wieder ein Preisträger für den besten nicht-akademischen Abgänger der Freiherr-vom Stein-Schule in Eppstein gekürt. Der Preis ging an Felix Rößler.

Preis- Stifter ist Dr. Dieter Falk, Vorstandsmitglied der Bundes-  AGS. Dr. Falk: Wieder ein Klasse Typ! "Normale", nicht- akademische Berufe müssen mehr Wertschätzung erfahren!

Höheres Einkommen mit Beruflicher Bildung!

Berufliche Ausbildung lohnt sich:

Bis zum 60. Lebensjahr haben Menschen mit Beruflicher Aus- und Fortbildung ein höheres Einkommen als mit Studium. 

Das sind die Ergebnisse einer Studie des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), die die Verdienstmöglichkeiten einer Berufsausbildung und eines Studiums vergleicht. Das sollten junge Menschen bei ihrer Bildungsentscheidung auch beachten.

Berufliche Bildung stärken!

Allianz für Aus- und Weiterbildung

- Gemeinsam Berufsbildung stärken

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks, ZDH hat in seiner Publikation ZDH-KOMPAKT am 26.8. einen Beitrag zur beruflichen Aus- und Weiterbildung veröffentlicht.

Die  relevanten bildungspolitischen Akteure: Wirtschaft, Kammern, Gewerkschaften, Bundesressorts und Länder haben, so der ZDH, in der Allianz für Aus- und Weiterbildung erfolgreich zusammengearbeitet.

Ausbildung im Handwerk unterstützen!

Der Info-Dienst „ZDH-Kompakt“  des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks stellt regelmäßig Positionen des Handwerks zu aktuellen politischen Themen zur Verfügung und ist ein Service für seine Ansprechpartner in den Parlamenten, Ministerien und Parteien, Verbänden und Interessenten aus allen gesellschaftlichen Bereichen. In der "AUGUST 2018"- Ausgabe geht es ihm um Berufliche Ausbildung. 

 

Berufliche Ausbildung auf hohem Niveau und in hoher Qualität ist ein zentrales Anliegen des deutschen Handwerks. Betriebe und Organisationen engagieren sich, um junge Menschen mit einer umfassenden und zukunftsfähigen Qualifizierung die Basis für einen erfolgreichen beruflichen Lebensweg zu geben. Dabei kümmert sich das Handwerk insbesondere auch um Hauptschulabsolventen und junge Menschen mit Migrationshintergrund.