Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD, AGS:

Für eine soziale, nachhaltige und ökologische Wirtschaft

AGS: Rentenreform für alle Erwerbstätigen!

Pressemitteilung

Berlin, 10.05.2026

SPD-AGS fordert Rentenreform für alle Erwerbstätigen:

„Der Sozialstaat darf nicht dauerhaft zulasten von Arbeit und Mittelstand finanziert werden“

Berlin, 11. Mai 2026 – Die Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD (AGS) fordert angesichts des bevorstehenden Berichts der Rentenkommission eine grundlegende Modernisierung der Altersvorsorge. Aus Sicht der AGS kann die langfristige Stabilität des Sozialstaats nur gelingen, wenn die Finanzierung breiter organisiert und Arbeit sowie Beschäftigung spürbar entlastet werden. 

Die Sozialversicherungssysteme stehen unter enormem Druck. Wenn wir ihre Stabilität sichern wollen, dürfen steigende Kosten nicht immer weiter einseitig auf Beschäftigte, Unternehmen und den Mittelstand verlagert werden“, erklären die AGS-Bundesvorsitzenden Ralph Weinbrecht und Renate Kürzdörfer. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen spüren steigende Sozialabgaben unmittelbar – bei Neueinstellungen, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit.“

AGS zu: Sozialstaatsreformen

AGS zu Sozialstaatsreformen

Der Bundesvorstand der AGS setzt sich für Reformen des Sozialstaats ein, mit dem Ziel die Steuer- und Abgabenquote von mehr als 40% signifikant zu senken. Damit werden Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie Unternehmen entlastet. Wer Arbeitsplätze erhalten und neue schaffen will, wer für eine qualifizierte Ausbildung ist, wer für Investitionen und Innovationen ist, der kann diesen Zukunftskurs der SPD nur unterstützen. Er garantiert die Zukunft unseres Wohlstandes und des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Unsere Vorschläge zur Reform der Sozialsysteme Rente und Krankheit:


 

  1. Für die künftige Ausgestaltung der Rentenversicherung fordern wir:


 

  • Einbeziehung der Selbständigen ,Politikern und Beamten,(Alle)
  • Orientierung der Rentenhöhe an den Beitragsjahren,
  • Absenkung der Pensionsgrenze von 72% bei den Beamten auf 50%,
  • Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern bei Beamten
  • Reduzierung der Witwenpensionen auf die Höhe der Renten.
  • Feststellung durch das BVG welche Hoheitlichen Aufgaben eine Verbeamtung

     erfordern.

  • Stärkung der Betriebsrenten und der privaten Vorsorge,
  • Vollständige Entlastung der Rentenkasse durch versicherungsfremde Leistungen. 


 

  1. Für die Krankenversicherung muss künftig gelten:


 

  • Wir halten am Konzept  der Bürgerversicherung fest,
  • Die freiwillige Mitversicherung gilt künftig nur noch für Familien mit Kindern bis zum sechsten Lebensjahr,auch für Beamte umsetzen,keine Kostenübernahme
  • durch die Beihilfe.
  • Abschaffung der Kostenübernahme für Pflegeheimkosten durch die Beamten
  • versorgung.
  • Die Anzahl der Krankenkassen muss deutlich reduziert werden,
  • Ärzte und Ärztinnen sowie die Pharmaindustrie müssen einen wirksamen Beitrag zur Absenkung der Kosten auf der Anbieterseite leisten,
  • Die Krankenhausreform vom ehemaligen  Minister für Gesundheit Karl Lauterbach muss umgesetzt werden und zukünftigen Bedarfen angepasst werden.,
  • Der Bund trägt sämtliche Kosten der Krankenversicherung für Bürgergeldempfänger. Das stärkt den Gedanken der Solidarität, entlastet aber Arbeitnehmer und Unternehmen von diesen Kosten


 

AGS: Anspruch auf Gestaltung!

Berlin, 23.März 2026

"Eine überzeugende Programmatik entwickeln!

Mit Klarheit, mit Haltung und mit dem Anspruch, politische Gestaltungskraft zurückzugewinnen!

Die jüngsten Wahlergebnisse – in Rheinland-Pfalz ebenso wie zuletzt in München – sowie die weiterhin schwierigen Umfragewerte zeigen: Die Sozialdemokratie steht vor einer strategischen und inhaltlichen Wegmarke.   

Die AGS wird sich weiter in den Veränderungsprozess der SPD sehr aktiv einbringen! Dazu ein Statement.

 

 

Erbschaftssteuer reformieren!

Reform der Erbschaftsteuer ist dringend nötig!

Stellungnahme der AGS zum Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion

Pressemitteilung I Berlin, 23. Januar 2026

Der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) unterstützt den Vorschlag der SPD-Bundestagsfraktion, die Erbschaftsteuer zu reformieren. Die beiden Vorsitzenden der AGS, Renate Kürzdörfer und Ralph Weinbrecht, sagen: „Die Reform aus dem Jahr 2016 gilt seit Langem als verfassungsrechtlich problematisch. Die heutige Erbschaftsteuer ist ungerecht. Sehr große Vermögen werden oft geschont. Familienbetriebe mit kleinen und mittleren Unternehmen müssen dagegen häufig die volle Steuer zahlen. Das muss sich ändern.“

AGS zur Rentenreform

AGS zur Rentenreform nach 2032:

Wir brauchen mutige Entscheidungen!

Pressemitteilung I Berlin, den 09. Dezember 2025

Die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) begrüßt die Zustimmung des Deutschen Bundestages zum Rentenpaket am 5. November 2025. Die AGS-Bundesvorsitzende Renate Kürzdörfer: „Die Menschen können sich auf uns verlassen. Die Rente bleibt bis 2032 sicher und stabil.“ Co-Vorsitzender Ralph Weinbrecht ergänzt: „Allerdings brauchen wir für die Zeit danach mutige Reformen, die das Rentensystem über 2032 hinaus zukunftsfest machen.“