Bundespolitik
Marco Bülow MdB gibt eine Erklärung zum Rentenpaket ab.
Die AGS-Forderung nach Anrechnung freiwillig gezahlter Beiträge nimmt er auf.
Marco Bülow am 11.Juni 2014:
Ab dem 1. Juli 2014 wird es für viele Menschen Verbesserungen bei der Rente geben. ...
Dabei ist hervorzuheben, dass die SPD sich während der Koalitionsverhandlungen für eine abschlagsfreie Rente für langjährig Versicherte stark gemacht – und sich durchgesetzt hat.
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Ausgerechnet die CSU - die (vorgebliche) Partei der kleinen Leute -hat entdeckt, daß es in ihren Reihen (und vielleicht auch bei ihren Wählern) Menschen gibt, die jahrzehntelang ohne Rücksicht auf tarifliche Arbeitszeiten malocht haben (auch wenn dieser Begriff in Bayern eher unbekannt sein dürfte) und gleichzeitig soviel in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, daß sie nicht erst mit 65 oder mehr Lebensjahren in den verdienten Ruhestand gehen wollen.
AGS-Forderung setzt sich durch!
Freiwillige Rentenbeiträge werden angerechnet? Ja, aber...
Nun kommt sie doch, die Anrechnung freiwilliger Beiträge auf die Rente mit 63.
Leider zählt das nun als Erfolg der CSU, was wir, die AGS, bereits auf unserer Bundeskonferenz Ende April 2014 in Berlin gefordert und mit einer Presseerklärung publik gemacht haben. Eine vertane Chance der SPD, von sich aus sinnvolle Änderungen am Gesetzentwurf vorzunehmen. Schade!
Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) fordert Rentengerechtigkeit auch für Selbständige
In einem Artikel unserer WEB-Seite vom 29.04.2014 setzt sich die AGS für die Anrechnung freiwilliger Rentenbeiträge bei der Berechnung der Rente ab 63" ein. Eine entsprechende Pressemitteilung erfolgte. Mit Erfolg! Nachdem die Saarbrücker Zeitung Bezug darauf nahm, folgten auch andere Presseerzeugnisse, z. B. die Ausgaben der Aachener Zeitung in der Städteregion Aachen.
Keine gerechteren Steuern in Sicht!
Schäuble erteilt einer Steuerreform eine Absage!
Keine Steuererleichterungen an Unternehmen!
Die Union hatte bisher in der Großen Koalition inhaltlich wenig zu bieten. Ein Grundsatz christdemokratischer Politik war und ist das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts, um jeden Preis!. Um das zu erreichen, werden sogar die Sozialkassen geplündert: Für von SPD und CDU-Wahlversprechen. Eine gerechtere Steuerpolitik bleibt da auf der Strecke. Zum Beispiel ein Abbau der kalten Progression: Kein Thema! Auch nicht für die SPD?